Blog-Umzug

Veröffentlicht: 29. April 2016 von FrauSchuetze in Allgemein, Meta

Wie angekündigt, habe ich das Blog umgezogen und ihm dabei gleich auch ein neues Layout verpasst. Das Blog ist jetzt zu erreichen unter

ethikblogs.de

Eure Benutzernamen bleiben gleich, allerdings sind die Passwörter nicht mehr gültig. Um euch einzuloggen, müsst ihr rechts im Menü bei „Meta“ auf „anmelden“ klicken und dann auf „Passwort vergessen“. Dann bekommt ihr eine Mail, darin klickt ihr auf den Link und gebt euch ein neues Passwort.

Das Blog hier wird ab jetzt geschlossen, alle Beiträge sind übernommen. Wir schreiben nur noch drüben im neuen. Wenn Fragen oder Probleme auftreten, schreibt an frauschuetze ät gmx Punkt de.

Der Vollständigkeit halber –> Gründe für den Wechsel:

  • keine Werbung
  • ein deutscher Server
  • mehr Möglichkeiten beim selber hosten

PS: ich habe im neuen Blog nur meinem aktuellen Kurs die Rolle von Autoren zugewiesen, alle anderen sind Abonnenten. Wenn ihr was schreiben wollt, (sehr gern!), meldet euch kurz!

 

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Protokoll 21. April 2016

Veröffentlicht: 24. April 2016 von libelle99 in Allgemein, Protokolle

Gymnasium Gerabronn, Ethikkurs 2015-2017

Stundenzusammenfassung  21.04.2016,  7:45 – 9:20 Uhr

17 Anwesende

Referentin: Sü

Thema Verantwortungsethik


Gliederung der Stunde:

  1. Organisatorisches
  2. Wiederholung Kant / Utilitarismus
  3. Ethisch gefährliche Mittel
  4. Verantwortung

 

  1. Organisatorisches

Zu Beginn der Stunde wurde erst einmal abgestimmt, ob die Klausur mit oder ohne Hilfsmittel (Hefter) geschrieben werden soll.

Das Ergebnis lautete:  Wir schreiben die Klausur mit Hilfsmittel.

 

  1. Wiederholung Kant / Utilitarismus

Für die Wiederholung wurde die Internetseite learningApps.org/2225574 genutzt. Die Aufgabe lautete, vorgegebene Zitate und Eigenschaften des Utilitarismus bzw. der Pflichtethik zuzuordnen. Die Klasse löste dies fehlerfrei.

Anschließend sammelten wir gemeinsam Kritikpunkte an der Pflichtethik von Kant und dem Utilitarismus. Wir kamen zu folgendem Ergebnis:

Utilitarismus
  • Schwierigkeit der Abwägung verschiedener Nutzen für verschiedene Beteiligte
  • es ist möglich unmoralisch zu handeln, aber trotzdem nützlich
  • es ist schwierig alle Folgen abzuschätzen → Ich bin mit dieser Entscheidung überfordert / ich kann nicht in die Zukunft schauen
Beide
  • schwer anzuwenden und aufwendig
Pflichtethik
  • Formales Gesetz auf Situation anwenden → schwierig, weil ich einen Spielraum habe

 

  1. Ethisch gefährliche Mittel

Nachdem die Wiederholung abgeschlossen war, arbeiteten wir mit dem Arbeitsblatt Verantwortungsethik Max Weber weiter.

In Aufgabe eins sollten Beispiele für ethisch gefährliche Mittel genannt werden, doch bevor wir Beispiele nennen konnten, mussten wir erst einmal klären, was dies ist.  Ein ethisch gefährliches Mittel deutet auf ein Inkaufnehmen eines schlechten Mittels hin, um etwas Gutes zu erreichen.

Beispiele hierfür wären:

– Todesstrafe

– Notlügen

– Folter

– Verschweigen

– Minderheiten opfern

– Medikamente bzw. Lebensmittel stehlen

– Tierversuche

– Massentierhaltung

Um diese Beispiele besser zu verstehen, wird das Beispiel Todesstrafe genauer erklärt:   Grundsätzlich ist man gegen die Todesstrafe, doch hat man einen Mörder, der eine Gefahr für seine Mitmenschen darstellt, benutzt man das Mittel „die Todesstrafe“, um die Menschen zu schützen. Dies bedeutet: Man tötet,  um vor Mord zu schützen.

 

  1. Verantwortung

Aufgabe zwei und drei wurden zusammen in einem Schaubild gelöst. Darin sind also die Vorwürfe an die Gesinnungsethik und die Kritik in Bezug auf Kant enthalten. Außerdem wurde mithilfe des Buches Seite 190 geklärt, was Verantwortung ist. Zu den vier Elementen der Definition (Folgen, Akteur, Werte, Handlung) wurde dann ein Beispiel aufgeschrieben (siehe rechte Spalte).

Gesinnungsethik

Verantwortungsethik

 Verantwortung liegt nicht bei mir

Bsp.:    Gott, Gesetze,     Hierarchie

Folgen werden nicht beachtet

Gesinnungsethiker ertragen nicht, dass die Welt ethisch irrational ist

→ Problem der  Abwägbarkeit der Folgen

→ ethisch gefährliche Mittel manchmal nötig

Maximen / Pflicht    ?

Selbstgesetze, Pflicht

Verantwortung für Handlungen / Motive (aber nicht für Folgen)

 

 

–>  Kant ist ein Gesinnungsethiker

Verantwortung für Folgen

 

Beispiel Schneeschippen:

Akteur:       Mensch

Handlung:  er schippt keinen Schnee

Instanz:       Fußgänger

Vorher/Nachher:  er rutscht aus und verletzt sich → er ist behindert

Werte:       Schutz des Lebens

Folgen:      es verletzt sich jemand

 

Definition der Verantwortung:

Verantwortung ist das Aufsichnehmen der Folgen des eigenen Tuns, zu dem der Mensch als sittliche Person sich innerlich genötigt fühlt, da er sie sich selbst, seinen eigenen freien Willensentschluss zurechnen muss.

Ich las gerade ein Interview mit Swetlana Alexijewitsch, einer Schriftstellerin aus der Ukraine, die in Weißrussland lebt. Daraus ist folgendes Zitat:

Interviewer: Im wohlhabenden Westen glauben viele nicht mehr an eine gute Zukunft und klammern sich an die Illusion einer ewigen Gegenwart oder gar einer besseren Vergangenheit.

Alexijewitsch: Heute macht die Zukunft nur noch Angst. Zum ersten Mal gewinnt die Gegenwart gegenüber der Zukunft. Tschernobyl ist zu einer Metapher geworden: Die Probleme werden immer größer, aber unsere Kultur ist nicht darauf vorbereitet.

Wie denkt ihr darüber? Was hat die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, 1986, oder in Fukushima im Denken verändert? Habt ihr Angst vor der Zukunft? Sollten moralische Bedenken dem technischen Fortschritt Einhalt gebieten / ihn bremsen?

Protokoll 14. April 2016

Veröffentlicht: 20. April 2016 von jessusisreal98 in Allgemein

Stundenprotokoll 14.04.2016, 7:45-9:20 Uhr

17 Anwesende

Referentin: Sü

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Gliederung:

  1. Film „Hannah Arendt“
  2. Organisatorisches
  3. Diskussion über Pflicht und Verantwortung
  4. Meinungen zum Film
  5. Thema „Verantwortung“

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  • 1. Film „Hannah Arendt“

Zu Beginn der Stunde schauten wir den Film „Hannah Arendt“, den wir in der letzten Woche begonnen hatten, zu Ende.

Der Film handelt von der gleichnamigen politischen Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt und dem sogenannten Eichmann-Prozess, in dem es um die Bestrafung eines Mittäters an vielen nationalsozialistischen Verbrechen namens Adolf Eichmann geht.

 

  • 2. Organisatorisches

Danach wurden die restlichen Termine für das Schreiben einer Stundenzusammenfassung verteilt. Ebenso wurde auch geklärt, dass der Teil der Schüler, der nun aufgrunde des Mangels an folgenden Ethikstunden keine Zusammenfassung mehr schreiben wird und auch noch keine zu den vorhergehenden Unterrichtsstunden geschrieben hat einen Blogeintrag als Anregung zum Philosophieren mehr als die restlichen Mitschüler schreiben sollte.

 

  • 3. Diskussion über Pflicht und Verantwortung

Da wir in der letzten Ethikstunde die Aufgabe bekamen uns während des Films, den wir nun früher in der Stunde zu Ende schauten, Gedanken über die Fragen was Eichmann im Film unter Pflicht verstand und wer laut verschiedener Aussagen im Film die Verantwortung für die Taten der Nationalsozialisten und spezieller Eichmanns eigenen Taten trug, wurden diese Fragen nun in der Klasse zusammen mit unserer Lehrerin diskutiert.

Zuerst wurde Kants Definition von Pflicht als Gehorsam vor dem Gesetz aufgestellt und im Bezug auf Eichmanns Vorstellung festgestellt, dass ihm komplett die moralische Komponente fehlt.

Eichmann sehe sich laut eigenen Aussagen nicht mehr als Person, sondern liese sich allein als Instrument benutzen.

Er sehe es als seine Pflicht an, den Aussagen seiner Befehlshaber zu folgen und somit dem Gesetz zu folgen. Somit sehe er sich selbst als unschuldig an, da er dachte nur das zu tun was er tun musste.

Außerdem stelle er sich als unfähig etwas zu bewirken dar und behauptete, dass andere, die nicht an seiner Position standen auch etwas hätten bewirken können, es jedoch auch nicht taten.

Dies jedoch ist abstrus da gerade Eichmann in seiner hohen Position unter den Nationalsozialisten etwas bewirken hätte können.

Ebenso wurde im Unterricht die These aufgestellt, dass die Vernichtung der Juden zur Zeit des Nationalsozialismus wie in einer Massenabfertigungsfabrik ablief und die beteiligten Mittäter allgemein nur dazu verpflichtet gefühlt haben, den Befehle Folge zu leisten und sich selbst keine Schuld zusprachen.

Wenn Menschen jedoch so handelten, sind sie nur unfähig über ihre Taten nachzudenken und diese zu hinterfragen. Jeder ist für seine Taten verantwortlich, da man als Mensch selbst die Fähigkeit habe, sich zu entscheiden was man tut.

Letztendlich kamen wir zu dem Entschluss, dass jeder unabhängig von seiner soziallen Position Befehle hinterfragen sollte. Ansonsten muss jeder ein Maß an Schuld an seinen Taten tragen, da er die Fähigkeit hätte sich zu entschieden was er tun sollte, wenn er nur darüber nachdachte.

Jedoch wurde auch klar, dass dies in einem System wie der damaligen Diktatur zu Zeit der Nationalsozialisten nicht funktionieren konnte.

 

  • 4. Meinungen zum Film

Da wir nun unsere Fragen zum Film zum größten Teil besprochen hatten, gingen wir über zu einem letzten Gespräch über unseren persönlichen Meinungen über den Film.

Wie sich herausstellte war der Kurs geteilter Meinung über den Film. So wurde erwähnt, dass der Film für manche Kursteilnehmer verwirrend wäre, da zu viele unterschiedliche Personen auftraten und man somit schnell den Überblick über die aktuelle Handlung und die Personenbeziehungen verlor. Ebenso kam auch der Einwand, dass der Film gegen Ende etwas eintönig werden würde.

Jedoch gab es auch Kontraste in der Meinung der Schüler.

So kam es auch zu Aussage, dass in dem Film Hannah Arendt als Person auf eine interessante Weise dargestellt sei. Außerdem könne man gut ihre persönliche Entwicklung und die auch damit zusammenhängende Entwicklung ihrer Beziehung zu ihren Freunden und Mitmenschen beobachten.

 

  • 5. Thema Vernantwortung

Zu guter Letzt, veranschaulichte unsere Lehrerin uns auch noch den Begriff „Verantowrtung mithilfe eines Akristichons, das wir Schüler selbst erstellen durften.

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V orrausdenken, Vetrauen

E hrlichkeit, Ernsthaftigkeit

R egeln, Rechte, Rechenschaft, Rücksicht

A llgemein, Aufpassen, Arbeit

N ächstenliebe, Neigung

T oleranz, Tun, Treue

W illen, Wahrheit, Wichtig

O rganisation, ohne Einfluss

R egeln, Rechte, Rechenschaft, Rücksicht

T oleranz, Tun, Treue

U nabhängig, Untereinander, Universell

N ächstenliebe, Neigung

G emeinschaft, Gleichheit, Garantie

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Protokoll 17. März 2016

Veröffentlicht: 23. März 2016 von mozartlocke16 in Protokolle

Stundenprotokoll 17.03.2016, 7:45-9:20 Uhr                                                                                                                                    14 Anwesende, Referentin: Sü


Gliederung:

  1. Wiederholung
  2. Verallgemeinerungstest
  3. Vergleich goldene Regel mit dem kategorischen Imperativ
  4. Herleitung des kategorischen Imperativs aus der Freiheit

Als erstes wurden in dieser Stunde die verschiedenen Imperative unter der Fragestellung “ Welche Rolle die praktische Vernunft bei der alltäglichen Handlungsorientierung spielt“ wiederholt.

Hierfür müssen drei Vernunftsätze berücksichtigt werden. Ihre Verbindlichkeit hängt von dem Vorliegen faktischer Interessen ab, also zum Beispiel von dem jeweiligen Wollen der Menschen und drücken damit nur eine bedingte Verpflichtung aus. Die drei Vernunftsätze setzen sich aus dem hypothetischen Imperativ, der sich aus dem technischen (Wenn ich X will, muss ich Y tun) und dem pragmatischen Imperativ  (Wenn ich will, dass mir etwas gutes X widerfährt, muss ich Y tun) zusammensetzt und den Maximen (Subjektives Prinzip des Wollens) zusammen.

Daraus folgt die Frage, ob die praktische Vernunft die Grundlage einer unbedingten (=kategorischen) und universalen (=für alle Menschen, als Menschen gültigen) moralischen Verpflichtung sein kann.

Um dies zu beantworten, muss man sich die Frage stellen, ob es ein moralisches Gesetz (=Moralprinzip) gibt, das alleine aus der praktischen Vernunft hervorgeht und das für jeden Menschen einen unbedingten, kategorischen Imperativ darstellt. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass dieses Moralprinzip theoretisch und mit Anstrengung immer angewandt werden kann.

Der zweite Teil der Stunde setzte sich aus dem Verallgemeinerungstest zusammen. Dafür haben wir zuerst einen Ausschnitt des Films „Sophie und Kant“ angeschaut. http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/kant-fuer-anfaenger/der-kategorische-imperativ/kategorischer-imperativ100.html

Danach wiederholten wie die drei, im Film erwähnten Formeln des kategorischen Imperativs:

  • Allgemeine Gesetzformel: “ Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
  • Formel analog zum Naturgesetz: „Handle so, als ob die Maxime deiner Handlung durch deinen Willen zum allgemeinen Naturgesetz werden sollte.“
  • Selbstzweckformel: „Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“

Um den Verallgemeinerungstest nach der allgemeinen Gesetzformel durchzuführen muss mal drei Schritte befolgen:

  1. sich über die Maxime bewusst werden und sie formulieren
  2. die Maxime verallgemeinern
  3. überlegen, ob man diese Maxime widerspruchsfrei Denken und Wollen kann

Als Beispiel kann man die Behauptung nehmen, dass man sich umbringen darf, wenn man unglücklich ist:

  1. Maxime: Wenn man unglücklich ist sollte man das Recht haben sich umzubringen
  2. Verallgemeinerung: Wenn man unglücklich ist darf man sich umbringen
  3. Diese Maxime kann man weder widerspruchsfrei denken, noch Wollen, da es die Gesellschaft zerstören würde, wenn sich alle, die unglücklich sind umbringen würden und man nicht oder nur schwer definieren kann, was erfüllt sein muss, um unglücklich zu sein

In der zweiten Stunde wurde die goldene Regel (= Was du nicht willst, was man dir tu, dass füg auch keinem anderen zu) mit dem kategorischen Imperativ (=Handle so, dass deine Maxime allgemeines Gesetz werden könnte) verglichen.

Gemeinsamkeiten:

  • Prüfung auf moral Tauglichkeit
  • moralische Handlungsanleitung/ Maßstab
  • formales Prinzip (man muss trotz Anleitung überlegen, wie man handelt)
  • Perspektivwechsel (man muss sich in andere hineinversetzen: bei der goldenen Regel nur in das direkte Umfeld und beim kategorischen Imperativ in alle)

Unterschiede:

Goldene Regel Kategorischer Imperativ
Prüfung der Handlung

Zusatz möglich: Wenn das alle täten, dann… (Verallgemeinerung)

Prüfung der Maximen (Einstellung)

Allgemeingültig

Subjektive Prüfung Objektive Prüfung
An Bedingungen geknüpft Unbedingt
→ hypothetischer Imperativ (eher schwächer)

 

moralischer Ratschlag

→ kategorischer Imperativ (stärker, da es allg.

Gesetz werden soll)

moralische Gesetz

 

Im zweiten Teil der zweiten Stunde wurde der kategorischen Imperativ aus der Freiheit mithilfe des Films (siehe Link) hergeleitet. Dafür gibt es einige Argumentationsschritte, die Kant zur Begründung des kategorischen Imperativs nutzt:

  1. Freiheit ist die Voraussetzung für die Möglichkeit ethischen Handelns überhaupt: „Nur wer nicht muss, kann wollen“
  2. Bedingung der Freiheit: Zwangslosigkeit in Bezug auf Handeln
  3. Hindernis für Zwangslosigkeit/ Willensfreiheit: Glücksstreben des Menschen
  4. Glück ist ein vorgegebener Zweck; alles Handeln wird somit zum Mittel, ist also nie Selbstzweck
  5. Alle Inhalte des Wollens können damit nie frei sein; z.B. kann Nicht-töten-Wollen aus Angst vor Strafe (Streben nach Wohlbefinden) herrühren
  6. Nur die eine Form des Willens, der Wille an sich, das Wollen „um den Wollens Willen“, der gute Wille, kann demnach wirklich frei sein
  7. -> die Möglichkeit des Menschen, sich selbst ein moralisches Gesetz zu geben und mithilfe der Vernunft einsichtig zu sein
  8. Dieser freie Wille manifestiert sich im kategorischen Imperativ, denn nur dessen Selbstverpflichtung gilt ohne jede Bedingung („Ich will, weil es vernünftig ist!“, d.h. weil es für alle Menschen jederzeit widerspruchsfrei gelten kann)
  9. Das sittliche Selbstverpflichtende Handeln ist somit der einzig wahre Ausdruck der Freiheit
  10. Daraus folgt: Freiheit= Moralität

 

 

Veröffentlicht: 22. März 2016 von burrleangirl in Allgemein

Ethikprotokoll

Protokoll 25.02.2016

Veröffentlicht: 29. Februar 2016 von partybaum in Protokolle

25.02.2016, 7:45-9:20 Uhr                             26.02.2016                                         11 Anwesende, Referentin: Sü

 

Stundenprotokoll: Präferenz-Utilitarismus, Pflicht und Neigung

 

  1. Peter Singer: Präferenz-Utilitarismus (Arbeitsblatt Besprechung)

 

Wir besprachen die von Singer in den drei Texten aufgestellten Thesen und die ethischen Folgerungen daraus. Die erste These, die Gleichheit der Interessen und deren Abwägung, brachte uns zu der Folgerung, dass alle Interessen gleich viel wert sind, egal von wem sie kommen. Außerdem muss man durch das Abwägen der Interessen sein eigenes Bestreben auf die Interessen anderer ausdehnen.

Die zweite aufgestellte These differenzierte  „Mensch“  und  „Person“. „ Mensch“  beschrieb die reine Erscheinung des menschlichen Wesens, damit ein  Mensch zu einer Person wurde, musste er bestimmte charakterliche Eigenschaften, wie Selbstbewusstsein, Zukunftsdenken und Selbstkontrolle aufweisen. Aus dieser These ließ sich folgern, dass nur der „Mensch“ im Entscheidungsfall (z.B. Komapatient) getötet werden darf.

Die dritte These befasste sich mit Voraussetzung um Interessen zu haben, der Fähigkeit vor allem Leid zu empfinden. Aus dieser These folgte, dass aufgrund des Leidempfindens von Tieren und der Interessengleichheit mehr Tierschutz betrieben werden muss.

 

Kritische Einwände zum Präferenz-Utilitarismus waren von uns, dass Menschen, die die Eigenschaften von Personen nicht vorweisen (z.B. Babies, geistig Behinderte, Hirntote, Komapatienten), einfach getötet werden dürften. Außerdem war es für uns unklar, ab wann ein Mensch sich seiner Selbst bewusst ist und ob das Potential zu Selbstbewusstsein und Zukunftsdenken (z.B. Ungeborenes) keinen Einfluss nehme.

 

 

  1. Film: „Hundeleben“

 

Die Aufgabe war die Interessen und Pflichten der Handelnden herauszufinden.

In dem Film ging es um einen Jungen, der auf einem Markt Essen und Geschirr stielt:

 

  Junge Alte Frau Kaufleute Hund
Interessen Essen für sich und Hund, nicht erwischt werden Geld bekommen, betteln Geld verdienen, Jungen bestrafen Fressen
Pflichten Sich und Hund versorgen Sich versorgen/ überleben Sich versorgen, arbeiten (keine)

 

=>  Menschen sind zweigeteilt zwischen dem Denken und der Vernunft und ihrem triebgesteuerten Wesen.

 

  1. Pflicht und Neigung

 

Aus dem Textausschnitt aus „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“  von Immanuel Kant zum Thema „Pflicht und Neigung“ sollten wir drei Arten von Handlungen entnehmen, pflichtwidrige, pflichtgemäße und Handlungen aus Pflicht. Als Pflicht wurde hierbei ein selbst aufgelegter Zwang definiert.

 

Pflichtwidrige Handlung Pflichtgemäße Handlung Handlung aus Pflicht
Böswillige Handlungen, selbstsüchtige Handlungen Handlung aus Neigung oder Selbstinteresse Handlung aus Vernunft, als objektiv notwendig angesehene Handlung
=>unmoralisch =>moralisch neutral =>moralisch

 

 

 

 

Ethik Protokoll 4.2.16

Veröffentlicht: 18. Februar 2016 von medimarv in Protokolle

Ethik-protokoll pdf

Ethik-protokoll docx

Meine Erwartungen an den Ethikunterricht

Veröffentlicht: 18. Februar 2016 von kiuubi18 in Allgemein, Meta

Meine Erwartungen sind unterhaltsame, produktive und interessante Ethikstunden.

Ja, wir können posts schreiben.

Veröffentlicht: 18. Februar 2016 von medimarv in Allgemein, Organisatorisches

wenn sie dies lesen, können sie dies lesen. Aber ob sie dies lesen können, entscheidet über Ihre antwort. Ist somit die Antwort sicher oder nicht? können Sie auch mit nein Antworten, ich glaube nicht.