Protokoll vom 12.1.2012

Veröffentlicht: 18. Januar 2012 von granum10 in Protokolle

Kurs: K1, Ethik Grundkurs, Gymnasium Gerabronn

Anwesende: 9 Schüler, 1 Lehrerin

Protokollant: D.S.

Gliederung :

  1. Wiederholung: Aristotelische Logik
  2. Aristoteles
  3. Wiederholung. Glück
  4. Aristoteles – Nikomachische Ethik

1.Wiederholung: Aristotelische Logik:

Die Aristotelische Logik findet man auf dem Protokoll von schmetterling02 vom 22.12.11 aus dem Ethik Grundkurs.

2.Aristoteles

1.Die Schule von Athen:

Die Schule von Athen von Raffael verweist auf die philosophische Denkschule des antiken Griechenlands. Diese wird verkörpert durch die größten Philosophen. Im Zentrum des Gemäldes stehen Aristoteles und sein Lehrer Platon. Bei näherer Betrachtung wird klar, dass Platons Hand nach oben zeigt, jedoch zeigt Aristoteles Hand zu Boden. Platon scheint auf das Reich der Ideen zu verweisen wohingegen Aristoteles zum Ausgangspunkt aller Naturwissenschaften deutet, aber er wolle auch seine Lehre im Hier und Jetzt verankern. Weitere Philosophen auf dem Gemälde wären unter anderem Herakles, Pythagoras, Diogenes oder Sokrates.

2. Allgemeines:

Einiges über Aristoteles, wie sein Leben , seine Liebe zu Platon oder seinen Werken findet man auf dem von FrauSchuetze ausgehändigten Blatt.

3.Wiederholung: Glück

Siehe Protokoll vom 15.12.2011 von 4blueberrys.

Fragen :

  1. Kann jeder glücklich sein?
  2. Verschiedene Arten von Glück
  3. Wovon hängt Glück ab

4.Aristoteles – Nikomachische Ethik:

Der folgende Text, sowie  Schaubilder beziehen sich auf „Das Wesen des Glücks“ aus „Nikomachische Ethik“ von Aristoteles.

Das Wesen des Glücks:

Nach Aristoteles strebt alles Handeln oder Wählen, sowie praktische Können und jede wissenschaftliche Untersuchung nur nach einem Gut.

            –> Das Gute = das Ziel, das um seiner selbst willen angestrebt wird

So stellt Aristoteles die Glückseligkeit (Eudamonia) also höchstes Gut dar.

Im Geiste sei jedoch das höchste Gut jedoch das Tätigsein.

                                                                                           Tätigsein:

                       1.Herstellen (poiesis)                                                             2. Handeln (praxis

                           –  „um einer anderer Willen“                                                – „um seiner selbst willen“

                           – Technik/Handwerk                                                             – Politik/Ethik

Außerdem gebe es nach Aristoteles nur 3 Lebensformen bei denen man die Chance auf Glück erhält:

3 Lebensformen:

  1. Das Leben des Genusses
  2. Das Leben im Dienste des Staates
  3. Das Leben als Philosoph
Wobei man bei der 1. Lebensform die niedrigste Chance auf Glück erhält und bei der 3. die höchste.
Das vollendete Glück:
  1. Handeln im öffentlichen Dienst
  2. Tätigsein des Geistes
  3. Selbstgenügsamkeit, ruhevolles Leben
Wiederum steigt die Chance auf Glück von 1-3. Außerdem solle man 2. und 3. sich als Lebensaufgabe setzen.
Die Bedingung für das vollendete Glück : Nahrung und Gesundheit (ohne diese Bedingung habe man keine Chance auf Glück).
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Ps: Bis zum Freitag muss jeder Schüler mindestens einen Beitrag und fünf Kommentare ins WordPress geschrieben haben.
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