Archiv für Juli, 2012

„Vielwisserei lehrt nicht, Vernunft zu haben.“

Veröffentlicht: 17. Juli 2012 von fischerpatrick in Allgemein, philosophieren

Ich möchte mich in diesem Beitrag mit dem Thema beschäftigen, mit dem sich auch schon Heraklit im 6. Jhd. vor Christus befasste. Heraklit sagte:“Vielwisserei lehrt nicht, Vernunft zu haben.“

Doch was genau meint Heraklit damit?

Heraklit spricht da meines Erachtens den ganzheitlichen Menschen an, der möglichst auch reflektieren sollte.

Was nützt es einem Menschen, wenn er Mengen von Wissen in sein Hirn hämmert, weiß es aber im täglichen Leben nicht anzuwenden?

Wir erleben täglich Menschen, die intelligent sind, Wissen angesammelt haben, als Mensch aber sämtliche Vernunft vermissen lassen.
Als Beispiel kann man hier viele Politiker oder auch Manager auflisten, welche über Wissen und die Macht verfügen, allerdings nicht vernünftig und menschlich handeln.
Egal von wem, Wissen kann und wird immer wieder missbraucht werden.

Grundsätzlich haben sie auf alle Fragen eine Antwort, lassen aber das nötige Feeling und Sensibilität für den fragestellenden Menschen vermissen. Auch ist diese Vielwisserei oft mit einer unangemessenen Arroganz gepaart.

Wissen führt somit nicht automatisch dazu, das richtige zu tun, sondern es ist die menschliche Vernunft, die dem Handeln aus Wissen Sinn gibt!

Habt ihr persönlich auch schon Erfahrungen gemacht oder kennt aktuelle Beispiele, in denen Wissen unvernünftig eingesetzt wurde?

Persönliches Urteil

Veröffentlicht: 16. Juli 2012 von fischerpatrick in Allgemein

Eine schwangere Frau erfährt, dass sie ein behindertes Kind zur Welt bringen wird. Ihr Baby wird sowohl körperlich, wie auch geistig stark eingeschränkt sein.

Zu der Situation der schwangeren Frau möchte ich nun meine persönliche Meinung und mein persönliches Urteil über die Entscheidung der Mutter, ob für oder gegen Abtreibung, hier darlegen.

Zunächst möchte ich, die für den menschlichen Verstand die offensichtlichsten und auch die für mich bedeutensten Punkte bringen!
Ein jedes Kind, ein jedes „Etwas“, aus dem Leben entstehen könnte, hat ein Recht auf Leben. Niemand sollte über dieses Recht urteilen dürfen. Direkt dazu im Gegensatz steht allerdings das Recht auf Freiheit. Die Mutter darf selbst entscheiden, ob sie ein Kind gebären und somit die Verpflichtungen, die dieses mitbringt, eingeht.
Der nächste für mich sehr wichtige Punkt ist, dass ein ungewolltes Kind durchaus ganze Lebenspläne von Familien zerstören kann. Manche Familien wollen zuerst die große Karriere machen, andere haben gar keine Möglichkeit eine weitere finanzielle Last auf sich zu nehmen.

Desweiteren darf man nicht ausser Acht lassen, da man mit einer Abtreibung darüber entscheidet, dass wie in diesem Fall, ein behindertes Kind eigentlich aussortiert werden sollte und somit entscheidet: ‚Dieses Kind mit Behinderung, wird kein lebenswertes Leben führen können‘!

Als letzten Punkt führe ich die Pflicht des Arztes auf. Der Arzt hat die Pflicht Leben zu schützen und zu erhalten. Somit ist es eigentlich auch die Pflicht, das Leben des Kindes zu halten, andererseits auch das Leben der Frau zu schützen. Da gerät der Arzt in einem Zwiespalt. Unter bestimmten Bedinungen, darf ein Kind abgetrieben werden. Doch wer soll darüber urteilen dürfen? Dieses Problem ist meiner Meinung nach, das eigentliche Problem, welches in manchen Fällen weiter auf dem Arzt lastet.

Meiner Meinung nach, sollte kein Kind, egal ob mit oder ohne Behinderung, egal welche Lebenspläne gemacht wurden, abgetrieben werden dürfen. Es gibt andere Möglichkeiten.
Zum Beispiel zur Adoption freigeben. Dann kann ein solches Kind, trotzdem, mit hoher Wahrscheinlichkeit, ein fröhliches, lebenswertes Leben führen und in andere Familien ein Stück mehr Freude bringen!

„Kleider machen Leute“

Veröffentlicht: 7. Juli 2012 von mitochondriumatp in Allgemein

In meinem Beitrag beschäftige ich mich mit dem Thema „Kleider machen Leute“. Inwiefern es von Arroganz und Oberflächlichkeit zeugt oder ob sich dahinter ein tieferer Sinn verbirgt werde ich genauer beleuchten.

Durch Kleidung kann man den Stand in der Gesellschaft demonstrieren. Wenn man viel Geld auf dem Konto hat, kann man sich teure Designerklamotten leisten und präsentiert diese offensichtlich auf der Straße. Oftmals denken gerade solche Leute, sie seien durch ihren Luxus und ihre Kleidung besser als andere. Sie wirken überheblich und arrogant. Dabei schauen sie nur auf Äußeres und berücksichtigen nicht die wertvollen inneren Werte anderer. Sie sind oberflächlich.

Dennoch denke ich auch, dass es manche Menschen gibt, die mit Kleidung versuchen etwas darzustellen oder zu erreichen das sie gar nicht sind. Sie streben eine Wunschwelt des Luxus an und drücken dies durch ihre Kleidung aus. Dahinter steckt jedoch ein tiefgreifenderer Grund: Es handelt sich bei solchen Personen oftmals nicht um Arroganz, sondern um ein mangelndes Selbstwertgefühl oder Verzweiflung. Man liebt sich nicht so wie man ist, mit allen Ecken und Kanten, sondern verstellt sich, will etwas „Besserem“ nachahmen. Die Meinung andere und die Wirkung auf ihr Umfeld ist für diese Personen von großer Wichtigkeit.

Das Problem hierbei ist, dass man sich mit der Zeit immer mehr von der Realität und von sich selbst entfernt. Man lebt in einer Schein- und Traumwelt und vergisst immer mehr die wichtigen Werte im Leben. Denn es kommt nicht darauf an was für Kleidung man trägt, sondern welchen persönlichen Beitrag man durch seinen Charakter in die Gesellschaft mit einbringt.

Was denkt ihr? Steckt hinter dem Sprichwort „Kleider machen Leute eine tiefere Bedeutung oder zeugt es von Arroganz und Oberflächlichkeit?

Bist du du?

Veröffentlicht: 7. Juli 2012 von 4blueberrys in philosophieren

Als wir noch etwas kleiner waren hat meine Schwester mich einmal gefragt, „Glaubst du, dass du du bist?“. Damals hatte ich nicht verstanden, was sie meint, weil ich einfach noch zu klein war um die Frage zu begreifen, und hatte simpel mit „Ich glaube schon…“ geantwortet. Doch als wir nun vor Kurzem mal wieder darüber geredet hatten, habe ich mir mehr Gedanken darüber gemacht.

Bist du du? Oder bist du in deinem Verhalten, Denken, Äußerem, etc gar nicht wirklich du selbst und lässt dich von anderen Menschen, von Vorbildern oder Idealen in unserer Gesellschaft beeinflussen oder sogar manipulieren? Wieviel Beeinflussung ist „normal“?

Ich finde, Beeinflussbarkeit hat viele Gesichter, sie kann uns ständig im täglichen Leben begegnen. Beispielsweise habe ich vor Kurzem von einer Studie gelesen, die von einer Gruppe von Menschen handelte welche sich sehr nahe standen. Sie hatten alle die Angewohnheit zu rauchen, als jedoch einer von ihnen den anderen mitteilte, er wolle nun damit aufhören, hatte diese Entscheidung Einfluss auf die ganze Gruppe. Nach und nach hörten auch andere damit auf, bis schließlich der Großteil der Gruppe nach einem gewissen Zeitraum Nichtraucher geworden war. In der Studie wurde dieses Verhalten als „soziale Ansteckung“ bezeichnet. Es ist also ganz natürlich, dass Menschen, die uns nahestehen, uns beeinflussen durch ihre Entscheidungen und ihr Verhalten.

Allerdings kann Beeinflussung auch ausarten. Ich musste dabei an Manipulation durch beispielsweise Politik und Medien denken, und wie Menschen sich davon, ohne es unbedingt zu merken, mitreißen lassen. Werbung etwa begegnet uns überall in unserem Umfeld, im Fernsehen, im Internet, in Magazinen und auf den Straßen. Und auch wenn wir sie gar nicht mehr aktiv wahrnehmen, merkt sie sich unser Unterbewusstsein und beeinflusst unser Kaufverhalten und unsere Bewertung der Produkte. Auch unsere Einschätzung von anderen Menschen (und uns selbst) wurde ein Stück weit durch Medien verändert, indem Ideale aufgestellt wurden, denen wir oft versuchen gerecht zu werden. Politisch gesehen war/ist Manipulation auch von Bedeutung, zum Beispiel gerade in der deutschen Geschichte vor und während des zweiten Weltkrieges. Wäre es jemals so gekommen wie es kam, wenn nicht so viel Wert auf Propaganda, demagogische Reden und ähnliches gelegt worden wäre?

Trotzdem bin ich der Meinung, dass Beeinflussung nicht in erster Linie etwas negatives sein muss. Zum Beispiel pflegen wir andere Menschen, denen wir vertrauen um Rat zu fragen, wenn wir in einer Sache nicht weiter wissen oder uns nicht sicher sind. Ich denke, man kann diesen Einfluss, den andere auf uns ausüben nicht einfach abschalten und wir müssen das auch gar nicht tun, sofern wir nicht vergessen, uns selbst trotzdem ganz bewusst eine eigene Meinung zu bilden und auch zu dieser zu stehen.

Bist du du? Wie würdet ihr die Frage beantworten?

Was es alles gibt, was ich nicht brauche!

Veröffentlicht: 7. Juli 2012 von granum10 in Allgemein

Aristoteles: „Was es alles gibt. was ich nicht brauche!“

Doch warum kaufen wir Dinge die wir eigentlich nicht brauchen? Warum gibt es solche Dinge? Benötigen wir sie doch?

 

Dieses Zitat von Aristoteles habe ich auf der folgenden Website gefunden :http://www.tokado.at/hs/philozit2.php und fande es sofort interessant und möchte dazu meine Meinung kuntgeben.

Auf der Welt gibt es sehr viele Dinge die wir nicht benötigen, aber die es dennoch gibt. Diese werden auch trotzdem gekauft obwohl wir sie nicht benötigen. Als Beispiel fallen mir Köpfe von toten Tiere ein, die Leute kaufen, um sich vor Geistern und anderen mystischen Dingen zu schützen. Für uns scheint das alles sehr absurd, da wir an solche Dinge nicht glauben und sie nicht benötigen. Doch viele Menschen denken, wegen ihrem Glauben, ihrer Kultur oder ihrem Umfeld, dass diese toten Tierköpfe, sie vor mystischen Wesen schützen werden. Wenn sie diese Dinge nicht besitzen leben die Leute vielleicht in Angst oder haben Albträume. So sind Dinge die wir nicht benötigen für andere Lebenswichtig.

Ein andere Punkt ist, dass wir Dinge kaufen die wir eigentlich nicht brauchen. Bei solchen Dingen handelt es sich meistens um Dinge, die wir denken zu benötigen. Solche Dinge kaufen wir, da wir denken, mit diesen Dingen können wir Spaß  haben und so Glück erfahren, aber diese Dinge werden dann nur kurz angerüht, weggestellt und nie wieder betrachtet. Das Problem war, dieses Ding war überflüssig. Wir haben das Ding nicht benötigt, da wir ohne es genauso viel Spaß haben können. Nur die Illusion hat uns dazu geführt, dieses Ding zu kaufen. Ein Beispiel dafür wäre, das verschwenderische Ausgeben von Geld, von Millionären. Millionäre kaufen sich so zum Beispiel sehr teure Gegenstände, wie Häuser, Autos oder Möbel, welche sie nicht benötigen. Solche Dinge werden dann meist gekauft um Glück zu erfahren oder man kauft sich diese Dinge, weil man es kann und man sie haben will, als Statussymbol zum Beispiel.

Mein letzter Punkt wäre, ob wir diese Dinge doch benötigen, die für uns nutzlos erscheinen. Eigentlich bräuchten wir zum überleben nur eine Unterkunft, Kleider, Essen und Trinken. So benötigen wir alles andere eigentlich nicht. Dieser Gedanke ist aber, in der heutigen Gesellschaft, nicht mehr vereinbar, da wir die Möglichkeit haben, durch Dinge, unser Leben komfortabler, leichter und besser zu gestalten. Dennoch benötigen wir die obig genannten, nutzlose, Dinge meines erachtens nicht. Solche Dinge werden nicht benötigt, aber dennoch werden sie zahlreich gekauft.

Zu guter letzt möchte ich euch noch fragen, ob ihr noch andere nutzlose Dinge kennt und ob ihr vielleicht auch welche besitzt. Benötigt ihr sie trotzdem, obwohl sie nutzlos erscheinen? 

http://www.youtube.com/watch?v=p26_lE6GbzU

Wer kennt es nicht? Egal ob Oma, Opi, Mutti, Vater oder man selber, irgentwann sagt man diesen Satz: Ach ja als Kind/ früher war alles doch viel leichter!

Doch ist an diesem Satz auch etwas dran oder sind das nur Ausreden für bestimmte Situationen in denen wir nicht weiter wissen?

Die Gute alte Zeit, egal ob Kindheit oder nicht, jeder erwähnt sie ständig und meint damals sei noch alles so einfach gewesen und man hätte sich niemals so viele Gedanken machen müssen wie heute. Dies mag zwar in gewisser Weise stimmen, aber dennoch muss man die Dinge neutral betrachten. Zunächst einmal ist es klar, dass einem die Zeit als Kind sehr wertvoll erscheint und auch leichter. Man konnte ohne Sorge jeden Tag spielen gehn und man musste sich nicht Gedanken über gewisse Dinge machen. Alles war so leicht und häufig ohne Probleme. Es gab noch keine Verantwortug, daher musste man sich nicht davor drücken. Suche nach Arbeitsplatz, was war das früher? Kannte man nicht, musste man sich auch nicht den Kopf darüber zerbrechen. Probleme in der Liebe gab es nicht. Liebe, was war das schon früher? Man machte sich keine Gedanken darüber und musste sich nicht ständig etwas Ausdenken wie man das Mädchen/den Jungen nun „zufällig“ anspricht um mit ihr/ihm ins Gespräch zu kommen. Es gab viel weniger Verantwortung, Erwartungen, Hoffnungen, Ziele und Aufgaben, denen man Tag für Tag gerecht werden wollte und auch teilweise musste. Die Welt war voller Überraschungen und noch völlig offen für vieles, doch heute hat man schon oft die Schnauze voll und macht sich mit seinen vielen Verpflichtungen selber sehr viel Druck. Es kann aber auch nicht nur daran liegen weil man viel mehr Aufgaben als Erwachsener übernimmt. Es spielt natürlich schon eine große Rolle, doch ich finde auch, dass sich mit dem Erwachsenwerden weit aus mehr Türen für das Leben öffenen und die Möglichkeit das Leben zu genießen eigentlich genauso groß ist wie im Kindesalter. Früher konnte man nicht einfach mal so kurz am Wochende mit den Kumpels einen drauf machen (hätte bestimmt lustig ausgesehen mit Schnuller in der KLappe und Pampers am Po). Mal im Ernst das Leben hat sich schon stark verändert und man muss es doch auch mal von der andern Seite betrachten. Es sind jetzt so viele Dinge die uns täglich erfreuen und an denen wir unseren Spaß haben, an die damals nicht zu denken waren.

Eventuell liegt es daran dass Leute diesen Satz sagen, da sie zum jetzigen Zeitpunkt etwas viel Stress und Probleme haben und sich nun zurück in die Zeit ohne Aufgaben sehnen. Dies ist verständlich, doch sogleich muss man bedenken was man früher an ähnlicher Stelle gesagt oder gedacht hat. Mir ging es immer so wenn meine große Schwester, als wir noch Kinder waren, viel länger aufbleiben durfte, da sie älter war als ich. Jedes Mal dachte ich also, ach wär ich doch älter und größer, dann dürfte ich auch länger aufbleiben. Und heutzutage mach ich mir über solch banale Sachen keine Gedanken mehr da ich für mich selber entscheide wann ich ins Bett geh und diese Aufgabe nicht mehr Mutti übernimmt. Es ist also ein Schritt zur Selbstständigkeit vollzogen wurden im Laufe des Leben eines jeden Menschen. Daher gab es genauso Probleme früher als Kind wie heute, auch wenn sie nicht so wichtig erscheinen. Doch für so einen kleinen Hosenscheißer (sorry für den Ausdruck) war und ist dies eben ein weltbewegendes Problem.

Abschließend möchte ich sagen, dass es immer eine Sache der Ansicht ist. Probleme für Kinder sind eben anderst als für Erwachsene, daher wünscht man sich als Kind älter und als Älterer zurück in die Kindheit. Man vergisst dabei eben die Probleme die zwar in einer anderen Form auftreten, aber immerhin auch da sind wie wenn man jünger oder älter ist. Daher hat jedes seine Vor- und Nachteile und es gleicht sich daher alles am Ende aus. Am besten ist es sowieso das Leben in der Gegenwart zu leben und zu genießen und nicht ständig alten Zeiten, Chancen und Entscheideungen hinterher zu trauern.

Daher passt auch dieses Lied am besten zu diesem Thema:    http://www.youtube.com/watch?v=XWC8Gn6c3qI

Abschließendes Urteil

Veröffentlicht: 6. Juli 2012 von granum10 in Allgemein

Eine schwangere Frau erfährt, dass sie ein behindertes Kind zur Welt bringen wird. Ihr Baby wird sowohl körperlich, wie auch geistig stark eingeschränkt sein.

 

Abschließendes Urteil

In meinem abschließendem Urteil werde ich auf das obige Problem eingehen und meine Ansicht darstellen. Ich hab folgene Punkte als wichtig erachtet und sie der Wichtigkeit geordnet. Als wichtigstes finde ich, dass das Kind ein Recht auf Leben hat. Der zweite Punkt wäre die Freiheit der Mutter über ihren Körper zu entscheiden. Als drittes ist der Arzt, welcher die Pflicht hat Leben zu schützen. Danach die Gesellschaft, welche ein gewisses Leistungsdenken hat. Als den unwichtigsten Punkt habe ich die Diskriminierung der Behinderten erachtet.

Das Recht auf Leben hab ich als wichtigstes erachtet, da es sozusagen Mord wäre, wenn man ein Lebewesen tötet, auch wenn es nocht nicht vollständig entwickelt ist. Aus diesem Embryo wird sich dennoch ein lebenswertes Lebewesen entwickeln, auch wenn es körperlich und geistig eingeschränkt ist. So solle man auch keinen Unterschied zwischen behinderten und nicht behinderten Personen machen. Es kann nicht sein, dass ein Kind nur abgetrieben wird, weil es eine Behinderung aufweist. So müsse man nach Kants Kategorischen Imperatif jeden Behinderten vor der Geburt töten, dass kann man zwar denken, aber auf keinen Fall wollen. So ist auch im Grundgesetz verankert, dass jeder Mensch das Recht auf Leben hat. So ist für mich das Recht auf Leben des Kindes der wichtigste Punkt.

Als zweit wichtigstes habe ich die Freiheit der Mutter eingeordnet, da generell die Mutter über ihren Körper entscheiden darf. So kann sich auch ein Kind abtreiben, wenn es ihren Wünschen entspricht oder sie sich nicht wohl damit fühlt. Das heisst, wenn sie kein Kind will und dieses vielleicht ihre Zukunft stört oder es sich nicht um ein Wunschkind handelt, so kann sie es bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abtreiben. Dieser Punkt steht aber dem ersten Punkt entgegen: Recht auf Leben des Kindes. So kommt es dabei zu dem ersten Konflikt. Man kann nicht auf die Freiheit der Mutter eingehen, dass Kind abzutreiben, wenn man das Recht auf Leben des Kindes mit betrachtet. Da aber das Recht auf Leben für mich wichtiger ist, sollte die Mutter das Kind austragen.

Der dritte Punkt wäre, dass der Arzt die Pflicht hat Leben zu schützen. Dies kann man jetzt auf das Kind beziehen oder auf die Mutter. So hat der Arzt die Pflicht das Leben des Kindes schützen, auch wenn die Mutter das Kind nicht will. Im Gegensatz dazu steht das Leben der Mutter. Wenn die Mutter durch das Kind gefährdet ist, so muss der Arzt entscheiden, welches Leben er rettet. Da steht aber das Leben der Mutter an erster Stelle.  

Als vierten Punkt habe ich das Leistungsdenken der Gesellschaft gewählt, da die Gesellschaft einen gewissen Druck auf die Mutter und den Arzt ausübt, da man eine „perfekte“ Gesellschaft anstrebt, ohne Behinderte, welche nichts für das Allgemeinwohl der Gesellschaft machen. Dies hört sich sehr diskriminierend an. So steht dieses auch in starker Konfrontation mit dem letzten Punkt. Wenn die Mutter das behinderte Kind abtreiben würde, wäre die Gesellschaft zufrieden, dennoch handelt es sich dabei um eine Diskriminierung der Behinderten, da so jedes behinderte Kind, nach der Gesellschaft, abgetrieben werden müsste, damit eine „perfekte“ Gesellschaft entsteht. So gibt es in dieser Konfrontation keine Lösung, der beide Seiten zustimmen könnten.

Bei diesem Thema gibt es viele Konfrontationen zwischen den Wünschen der einzelnen Seiten, so kann man nur schlechte eine einheitliche Lösung finden. Dennoch bin ich gegen Abtreibung.

 

 

 

 

Betrüger

Veröffentlicht: 4. Juli 2012 von FrauSchuetze in philosophieren

Jeder weiß, dass Betrüger auch selbst betrogen werden.

Aber warum gibt es sie dann trotzdem?

schmaler Grat

Veröffentlicht: 4. Juli 2012 von FrauSchuetze in philosophieren

Wo liegt die Schnittstelle zwischen gesundem Selbstbewusstsein und Arroganz?

schmaler Grat II

Veröffentlicht: 4. Juli 2012 von FrauSchuetze in philosophieren

Zeugt das Sprichwort „Kleider machen Leute“ nur von Arroganz und Oberflächlichkeit oder verbirgt sich darin noch ein tieferer Sinn?