Kritik

Veröffentlicht: 4. Juli 2012 von FrauSchuetze in philosophieren

Wann wird die Kritik kritisch?

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Kommentare
  1. lysosom1995 sagt:

    Ich finde Kritik sollte immer angemessen sein. Dies heißt , dass sie an die Leistung angepasst sen sollt die man beurteilen möchte. Darüber hinnaus sollte man einige Regeln für Kritik beachten. Die Person die man kritisiert sollte bei der Kritik (auch wenn die erbrachte Leistung nicht gerade gut war) nicht nur heruntergemacht werden oder den Eindruck bekommen, dass sie das meiste nu falsch gemacht hat. Es gehört also dazu immer beide Seiten zu belichten, sprich die positiven und die negativen Aspekte. Darüber hinnaus sollte man persönliche Probleme die man mit der Person hat, welche man beurteilt, ausblenden und sich nur auf die Kritik konzentrieren. Kritik dient eigentlich jedem als Hilfe. Wenn eine Person kritisiert wird, so weis sie wo sie steht und was sie verbessern bzw. ändern sollte, oder kann.
    Kritik wird daher dann kritisch, wenn die Person nur heruntergemacht wird und nur die schlechte Seite bei der Kritik angesprochen wird. Denn so erweckt man den Endruck, dass der Vortrag zum Beispiel nur schlecht war und an sich nichts Gutes hatte.

  2. johannes peetz sagt:

    Zu lysosom1995s Meinung finde ich auch, dass Kritik dann kritisch wird, wenn man sich in einer unfreundlichen, respektlosen, verletzlichen Art und Weise gegen eine Person äußert und diese dadurch eventuell Schaden nimmt oder im Nachteil ist.

    Zudem sehe ich es als kritisch, wenn man indirekt, auf eine manipulative Weise, Kritik übt und dadurch versucht eine Menge von Menschen auf seine Seite zu bringen um Vorteile daraus zu ziehen.
    Ein Beispiel hierfür ist die Nachbesetzung eines Direktors:
    Ein beliebter Lehrer eines Gymnasiums will in der selben Direktor werden. Außer ihm gibt es zwei weitere Bewerber. Diese sind jedoch für den meisten Teil der Schule (sowohl Lehrer als auch Schüler) weitestgehend unbekannt. Um die Wahl für den Lehrer zu entscheiden versuchen einzelne Lehrer (ohne sein Wissen) die Schüler aufzuheizen. Die Schüler sollen in einer Online-Petition für den beliebten Lehrer stimmen und Gründe nennen warum er geeignet für diese Stelle sei. Dabei werden die beiden anderen Bewerber in den Schatten gestellt und indirekt wird an ihnen Kritik geäußert. Dadurch, dass man sie nicht erwähnt sigalisiert man, sie seien nicht geeignet für diesen Posten.
    Das kritische an dieser Sache (ohne jemanden verurteilen zu möchten) empfinde ich, dass die Schüler auf eine Position gedrängt werden ohne genauere Informationen über andere Bewerber zu erhalten. Ihnen wird die Möglichkeit ein eigenes Urteil zu bilden vorenthalten.
    Durch äußere Einflüsse lässt man sich oft zu stark leiten. Gerade in unterern Klassen schwimmt man oftmals mit dem Strom. Die eigene Meinung entwickelt sich erst langsam im Laufe der Zeit durch Erfahrungen und selbstständiges Denken.

    Was denkt ihr von so einer Situation? Ist sie krittisch zu betrachten?

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