„Kleider machen Leute“

Veröffentlicht: 7. Juli 2012 von mitochondriumatp in Allgemein

In meinem Beitrag beschäftige ich mich mit dem Thema „Kleider machen Leute“. Inwiefern es von Arroganz und Oberflächlichkeit zeugt oder ob sich dahinter ein tieferer Sinn verbirgt werde ich genauer beleuchten.

Durch Kleidung kann man den Stand in der Gesellschaft demonstrieren. Wenn man viel Geld auf dem Konto hat, kann man sich teure Designerklamotten leisten und präsentiert diese offensichtlich auf der Straße. Oftmals denken gerade solche Leute, sie seien durch ihren Luxus und ihre Kleidung besser als andere. Sie wirken überheblich und arrogant. Dabei schauen sie nur auf Äußeres und berücksichtigen nicht die wertvollen inneren Werte anderer. Sie sind oberflächlich.

Dennoch denke ich auch, dass es manche Menschen gibt, die mit Kleidung versuchen etwas darzustellen oder zu erreichen das sie gar nicht sind. Sie streben eine Wunschwelt des Luxus an und drücken dies durch ihre Kleidung aus. Dahinter steckt jedoch ein tiefgreifenderer Grund: Es handelt sich bei solchen Personen oftmals nicht um Arroganz, sondern um ein mangelndes Selbstwertgefühl oder Verzweiflung. Man liebt sich nicht so wie man ist, mit allen Ecken und Kanten, sondern verstellt sich, will etwas „Besserem“ nachahmen. Die Meinung andere und die Wirkung auf ihr Umfeld ist für diese Personen von großer Wichtigkeit.

Das Problem hierbei ist, dass man sich mit der Zeit immer mehr von der Realität und von sich selbst entfernt. Man lebt in einer Schein- und Traumwelt und vergisst immer mehr die wichtigen Werte im Leben. Denn es kommt nicht darauf an was für Kleidung man trägt, sondern welchen persönlichen Beitrag man durch seinen Charakter in die Gesellschaft mit einbringt.

Was denkt ihr? Steckt hinter dem Sprichwort „Kleider machen Leute eine tiefere Bedeutung oder zeugt es von Arroganz und Oberflächlichkeit?

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Kommentare
  1. Meiner Meinung nach, kann man das nicht strikt beurteilen, ob sich jetzt hinter der dem Spruch “Kleider machen Leute” eine tiefere Bedeutung oder Oberflächlichkeit verbirgt.
    Wie in deinem Beitrag beschrieben, wollen oftmals Leute damit protzen, was sie haben, oder es wollen Leute etwas sein, das sie gerne wären.
    Allerdings gibt es meiner Meinung nach noch mehr Personen, bei denen diese Aspekte keine Rolle spielen!
    Ich denke genau darin unterscheidet sich der unterschied, zwischen “oberflächlicher” und “tiefgründiger” Kleidung.
    Personen, die sich extrem “Verkleiden”, die versuchen ihrer Person/ihrer Rolle eine neue Maske aufzulegen um etwas zu verdeutlichen, oder etwas neues zu erschaffen.

  2. uschili sagt:

    Meiner Meinung nach trifft das Sprichwort „Kleider machen Leute“ eher auf die Vergangenheit hinzu. Früher trugen, grob gesagt, die Adligen kostbare Kleider, während die Armen in Lumpen herumliefen. Die Gesellschaft hat sich gewandelt, heutzutage ist mehr möglich und wie bereits gesagt wurde, trifft das Sprichwort nicht mehr auf die Allgemeinheit zu, vermutlich nicht einmal mehr auf die Mehrheit. Allerdings würde ich sagen, dass das Sprichwort auch heute noch eine große Rolle spielt, da wie beide Blogger vor mir bereits gesagt haben, man je nach Art der Kleidung Menschen einer Kategorie/Schicht zuordnen kann, und einige sich an dieses Sprichwort klammern um etwas besseres scheinen zu sein.

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