Spaß vs Gesundheit

Veröffentlicht: 12. Dezember 2012 von nilslinneberg in Allgemein

Was ist euch wichtiger

Spaß oder Gesundheit?

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Kommentare
  1. 4blueberrys sagt:

    Ich denke, im Grunde gesehen ist mir Spaß wichtiger. Ein Leben ohne Spaß aber bei vollster Gesundheit wäre meiner Meinung nach kein Leben, wenn ich vor die Wahl gestellt werden würde, würde ich ein Leben mit Krankheit und dennoch Spaß und Lebensfreude diesem vorziehen. Natürlich aber finde ich eine Mischung aus beidem am besten, schließlich ist Gesundheit auch ein wundervolles und keineswegs selbstverständliches Gut.
    Schwierig wird es vielleicht, wenn der Spaß deutlich auf Kosten der Gesundheit geht, indem man sich mit irgendwelchen gefährlichen oder schädlichen Dingen beschäftigt. In etwa riskanter Extremsport oder auch einfach übermäßiger Konsum von Alkohol (oder Drogen allgemein).

  2. tachribri sagt:

    Ich denke, das ist eine Frage der Perspektive. Wenn ich davon ausgehe, dass bald die Welt untergeht, dann ist es vernünftiger, die Zeit bis dahin noch voll auszukosten, ohne Rücksicht auf die Gesundheit, denn die nützt mir nichts mehr, wenn ich tot bin. Aber wenn ich davon ausgehe, dass ich noch weitere 70 Jahre oder sogar mehr auf der Erde zubringe, dann sollte ich darauf achten, mir meine Gesundheit weitgehend zu erhalten, damit ich im Alter weniger Beschwerden habe. Dann gibt es da noch das Motto „Live fast, die young“: Auf ein langes Leben kommt es nicht an, sondern darauf, wie viel Spaß man gehabt hat. Entweder man stirbt irgendwann an einer Überdosis Drogen, oder man bringt sich auf andere Weise um, bevor man alt und gebrechlich wird.
    Aber das finde ich persönlich nicht gut. Meine Oma hat mir von den schweren Zeiten in ihrer Familie während und nach dem Zweiten Weltkrieg erzählt, als sie aus Pommern fliehen mussten, und sie hat gemeint, dass sie immer den Willen hatten, zu überleben und ans Aufgeben nie gedacht hätten. Diese Einstellung finde ich bewundernswert. Ich habe es heute viel leichter als meine Oma. Wenn ich nun mein Leben mit der Einstellung angehe, dass es nur auf den Spaß ankommt und ich am liebsten sterben will, bevor ich alt werde, weil ich die Konsequenzen meines ausschweifenden Lebens dann nicht mehr tragen kann, verachte ich damit nicht meine Oma und ihren Überlebenswillen, dank dessen ich überhaupt leben darf? Hätte sie gewusst, wie leichtfertig ihre Enkelkinder einst mit dem Geschenk des Lebens umgehen würden, hätte sie gleich aufgeben können.
    Natürlich lebe ich nicht, um meine Oma zufriedenzustellen und natürlich kann man auch ganz plötzlich und unverschuldet sterben. Aber ich denke trotzdem, dass man den Spaß eigentlich nicht über die Gesundheit stellen sollte, auf keinen Fall sollte man ihn jedoch über das eigene Leben stellen, das ist er einfach nicht wert.

    • und was machst du wenn du mit Freunden unterwegs bist und ihr was trinken geht?
      Machst du dann den Spielverderber und trinkst nicht mit oder willst du dann lieber Spaß haben und nimmst auch gerne mal 1-2 kleine Schäden hin?
      Es geht ja nicht um große Sachen wie Drogen nehmen oder Extremsport sondern um Kleinigkeiten bei denen man auch Spaß hat und die normal im jugendlichen Alter sind.

      • 4blueberrys sagt:

        Wenn es nur um Kleinigkeiten geht wie etwa mit Freunden was trinken zu gehen, dann sehe ich allerdings den Zusammenhang mit der Frage nicht ganz. Sowas ist ja nicht schädlich, wenn es nicht exzessiv betrieben wird.
        Zu Tachribri: Ohne die von dir beschriebene Lebenseinstellung beurteilen zu wollen, aber das Argument mit deiner Großmutter finde ich ehrlich gesagt schwierig. Wie du auch in etwa gesagt hattest, finde ich, dass man nicht sein Leben nach dem Gefallen anderer gestalten sollte.
        Du sagtest noch: „Hätte sie gewusst, wie leichtfertig ihre Enkelkinder einst mit dem Geschenk des Lebens umgehen würden, hätte sie gleich aufgeben können.“ Dazu möchte ich gerne sagen, dass man meiner Meinung nach auch nicht von anderen (auch nicht von Kindern und Enkelkindern) erwarten kann, dass sie diesselbe Lebensart und -einstellung haben oder übernehmen werden. Und man sollte sein eigenes Leben demnach auch nicht davon abhängig machen.

  3. schmetterling02 sagt:

    Ich denke auch, dass Spaß im Leben sehr wichtig ist. Es gibt im Alltag so viele Dinge, die einen mit den Ernst des Lebens und mit den schlimmen Dinge in der Welt konfrontieren (z.B. Medien…).
    Gerade wenn man jung ist sollte man den Mut haben Dinge auszuprobieren, dabei sollte man meiner Meinung nach aber nicht ganz die Gesundheit außer Acht lassen. Oft spürt man die Konzequenzen erst im höheren Alter und denkt desswegen nicht darüber nach, welche überhaupt auf einen zu kommen können. Wie so oft gilt auch hier: Das richte Maß ist wichtig. Was bringt einem eine super Gesundheit, wenn man dafür den Dingen hinterhertrauert, die man aus Angst vor gesundheitlichen Schäden nicht getan hat.
    Wie 4bluberrys würde auch ich ein glückliches Leben mit Handycap voller Spaß und Freude, einem Leben voller Gesundheit aber ohne Spaß vorziehen.
    Spaß ist wichtig, er sollte aber auch meiner Meinung nach nicht immer über die Gesundheit gestellt werden, denn auch sie ist wichtig!

  4. sandrairena sagt:

    Mir fiel es auch etwas schwieriger, diese Frage zu beantworten. Denn wie schon erwähnt, ist ein gesundes Leben ohne Spaß kein richtiges Leben, aber auch ein gesundheitlich schwaches Leben mit viel Spaß stelle ich mir seltsam vor. Ich habe mich gefragt, ob man dann überhaupt so viel Spaß haben kann, wenn man sehr krank ist? Was ist, wenn man so krank ist, dass jeder Schritt qualvolle Schmerzen hervorbringt? Kann man dann noch Spaß haben? Oder sind die Gedanken an die Schmerzen gebunden?
    Mir persönlich ist die Gesundheit etwas wichtiger. Denn wenn ich gesund bin, dann bin ich guter Laune und fühle mich wohl, wodurch der Spaß dann oftmals von selbst kommt, da meine Gedanken nicht an Schmerzgefühle gebunden werden, sondern „frei“ sind. Bin ich aber krank und liege beispielsweise mit Fieber und Bauchschmerzen im Bett, kann man zwar auch Spaß haben, der aber durch die Krankheit geschwächt wird. Durch die Schmerzen fühle ich mich unwohl und nicht gesund. Erst wenn ich dann wieder langsam gesund werde, bekomme ich wieder gute Laune, bin fit und habe Spaß.
    Letztendlich jedoch, gehört der Spaß und die Gesundheit zusammen, denn lachen ist ja bekanntlich gesund 🙂

  5. lysosom1995 sagt:

    Für mich ist in erster Linie Spaß ein sehr wichtiger Faktor im Leben. Ohne Spaß würde man nicht so viel Freude am Leben haben und desshalb achte ich darauf, dass ich neben der Schule ausreichend andere Sachen erledige, die mir Spaß machen. Doch ohne gesund zu sein, kann man nicht so einfach Spaß haben und sich ohne Sorgen verschiedenen Dingen widmen. Spaß steht für mich an erster Stelle, ist aber zugleich von meiner Gunsheit und meinem Wohlbefinden abhängig. Ich möchte jetzt auch nicht sagen. dass wenn man krank ist und sich nicht wohl fühlt, keinen Spaß haben kann. Denn man kann immer noch andere Dinge machen die einem Spaß bereiten können, wie z.B ein Gesellschafsspiel machen oder Fernseh schauen. Insgesamt, zählt für mich Spaß als wichtiger Ausgleich zu meinem Schulleben und steht dabei an höherer Stelle als meine Gsundheit, da ich auch öfters obwohl es mir nicht gut ging trotzdem mit Freunden unterwegs war und mit ihnen Spaß hatte.

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