Tod und Leben

Veröffentlicht: 19. Januar 2013 von granum10 in Allgemein

„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben. “ 
Marcus Aurelius

Ich denke was Marcus Aurelius mit diesem Zitat ausdrücken wollte scheint schnell klar zu sein. Doch schauen wir uns dieses Zitat noch einmal näher an und verdeutlichen es mit ein paar Beispielen. 

„Nicht den Tod sollte man fürchten“, dies sind die ersten Worte in seinem Zitat. Meines Erachtens ist es sehr schwer, den Tod nicht zu fürchten. Der Tod ist allgegenwärtig, fast jeden Tag kann man in der Zeitung lesen wie Leute gestorben sind die man gekannt hat, auch wenn diese nicht zur Familie gehört haben. So wird man immer mit dem Tod konfrontiert und trotzdem sollte man ihn nicht führen? Dies scheint sehr unglaubwürdig. Meiner Meinung nach fürchten die meisten Leute den Tod, da sie nicht wissen, was dann kommen wird und wie es weiter gehen wird. 

Im Zweiten Teil des Zitates steht dagegen, dass man eher Fürchten soll, dass man „nie beginnen wird, zu leben“. Nach Aurelius sollte man beginnen das Leben zu genießen, glücklich sein, tun was einem Spaß macht und sich keine Gedanken über den Tod machen. Man sollte nicht seine Zeit verschwenden, sich dauernd mit dem Tod zu beschäftigen, denn diese Zeit ist verlorene Zeit und in dieser Zeit kann man nicht sein Leben genießen. 

Schauen wir uns dieses Zitat an einem Beispiel an:
Ein Junge hat ein Elternteil schon im Kindesalter verloren. Sein Vater starb unerwartet an einer Krankheit.  So wurde er schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert. Dieser Junge muss von da an jeden Tag an den Tod denken. Er zieht sich von seinen Freunden zurück und sitzt nur noch in seinem Zimmer. Diese Gedanken an den Tod lassen ihn nicht mehr los, da er immer denkt, dass er auch jeden Tag sterben könnte. So fürchtet er den Tod mehr als alles andere. 
Dieses Beispiel ist vielleicht etwas krass gewählt, aber dadurch lässt sich eigentlich gut ausmachen, was Aurelius mit seinem Zitat gemeint hatte. Man sollte keine Zeit mit dem Denken an den Tod verschwenden, sondern diese Zeit nutzen sein Leben zu leben.

Ein anderes Beispiel wäre ein Mensch mit einer unheilbaren Krankheit. Er weiß dass er nicht mehr lange zu leben hat. Anstatt die letzte Zeit die er noch zu leben hat sinnvoll zu nutzen macht er sich Gedanken über den Tod. Auch er sollte sich nicht so viele Gedanken darüber machen, wann er sterben wird und was danach kommen sollte, sondern den Rest seines Lebens genießen. Ein Gutes Beispiel für diese Situation wäre der Film „Das Beste kommt zum Schluss“ („The Bucket List“). 

Zusammenfassend lässt sich Aurelius mit seinem Zitat nur zustimmen. Man sollte seine Gedanken an den Tod unterdrücken und anfangen sein Leben zu leben und es genießen („Carpe Diem“). 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s