Ethikprotokoll

Veröffentlicht: 18. November 2013 von schlumpfiinchen in Anthropologie, Protokolle

Gymnasium Gerabronn; Ethikkurs K1; Protokoll vom 13. November 2013 von 9:40-11:15 Uhr; Thema: Überblick der Phliosophen in der Antike, Was bedeutet Glück?

Protokollantin: schlumpfiinchen

Anzahl der Anwesenden: 10 Schüler

Verlauf der Doppelstunde:

  1. Organisatorisches
  2. Überblick: Antike
  3. Glück?
  4. Aristoteles: Das Wesen des Glücks

1. Organisatorisches

  • Abstimmung über die Klausur am 4.12. 2013 
  • Klausur wird ohne Hefter geschrieben

2. Überblick: Antike

Zu Beginn der Doppelstunde bearbeiteten wir ein Arbeitsblatt über die Philosophen der griechischen Antike, hierbei konnten wir unser Wissen, das wir bereits aus Klasse 10 haben, anwenden. Zur Hilfe bekamen wir ein weiteres Arbeitsblatt auf dem Informationen zu den verschiedensten Phliosophen zu finden waren.

Man teilt die Philosophen, der griechischen Antike, in drei verschiedene Zeiten auf:

  1. Vorsokratiker (600-400 v. Chr.)
  2. Klassische Periode der antiken Philosophie
  3. Hellenistische Philosophie

Wir bearbeiteten zunächst nur die Vorsokratiker und die Philosophen der klassischen Periode der antiken Philosophie, in dem wir zu den Philosophen dieser Zeit Informationen und die zu der Zeit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen aufschrieben.

Vorsokratiker:

Philosophen sahen in allem Seienden einen gemeinsamen Urgrund, hierbei war die Natur der Mittelpunkt der Philosophie.

  • Thales von Milet: Urstoff = Wasser; Wasser belebt alles Seiende; Satz des Thales
  • Anaximander: Schüler von Thales; Urprinzip = Apeiron (=das Unendliche)
  • Anaximenes: Urstoff = Luft
  • Pythagoras: die Bedeutung der Zahl; die Zahl schafft Ordnung (Apeiron wird dadurch bestimmt)
  • Empedokles: 4 Elemente ( Wasser, Erde, Feuer, Luft); Elemente werden durch Liebe bzw. Hass bewegt
  • Anaxagoras: unendlich viele Grundstoffe; Grundstoffe werden durch den Geist bewegt
  • Leukipp/Demokrit: Begründer der Atomlehre; alles entsteht durch einen Sinn bzw. eine Notwendigkeit; Materialismus
  • Parmenides: Lehre der Einheit des Seins
  • Heraklit: Werden und Vergehen; nichts ist beständig
  • Sophisten: Wanderlehrer, die die Redekunst lehrten; Mensch steht im Mittelpunkt

Klassische Periode der antiken Philosophie:

Schon mit den Sophisten begann nun die Wende der philosophischen Richtung von der Natur zum, im Mittelpunkt stehenden, Menschen. Sokrates ist bei dieser Wende, die uns auch heute noch prägt, von großer Bedeutung.

  • Sokrates (470-399 v. Chr.): Logos; alles basiert auf den Verstand; sokratisches Gespräch
  • Platon (427-347 v. Chr.): Schüler von Sokrates; Höhlengleichnis; Ideenlehre

3. Glück?

Im zweiten Teil der Doppelstunde spielten wir das „Empathie – Spiel“ zum Thema „Glück“. Hierbei wurden persönliche Meinungen zum Thema „Glück“, die mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten waren anonym abgefragt. Bei diesem Spiel kam es zu einigen Meinungsverschiedenheiten und Diskussionen. Diese traten zum Beispiel bei der Frage auf: “ Glaubst du, dass alle Menschen nach dem Glück streben“? Für einige von uns war klar, dass jeder Mensch nach seinem eigenen Glück streben muss. Hier trat das Argument auf, dass Glück der Sinn des Lebens ist und mit der Frage ob dieser je etwas anderes sein kann als Glück. Der andere Teil von uns war anderer Meinung, mit dem Grund, dass man nicht durch aktive Aktivitäten sein eigenes Glück erreichen kann, was in der Frage vorausgesetzt wird. Außerdem diskutierten wir, ob ein reicher Mensch glücklicher sein kann als ein armer Mensch und warum. Es kam die Frage auf ob „Glück“ und „glücklich sein“ überhaupt gleichzusetzen ist. Wir kamen zu dem Schluss, dass ein reicher Mensch niemals höhere Wahrscheinlichkeiten besitzt ein glücklicheres Leben zu führen als ein armer Mensch, da dies nicht durch finanzielle Mittel und Habgut zu erreichen ist, sondern durch Dinge wie „Liebe, Familie, Freunde“. Zum Schluss sollten wir darüber nachdenken, ob es eine einheitliche Definition für „Glück“ gibt. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass dies nicht möglich ist, da jeder seine eigene Definition finden muss.

Zum Punkt 4. Aristoteles: Das Wesen des Glücks konnten wir aus zeitlichen Gründen nicht mehr kommen.

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