Kursprotokoll (02. April 2014)

Veröffentlicht: 9. April 2014 von chibimikuuu in Gerabronn, Organisatorisches, Protokolle
Schlagwörter:

Gymnasium Gerabronn, Ethikkurs K1a/b (02. April 2014, 9:40-11:15 Uhr)

Thema: Fallanalyse Utilitarismus, Peter Singer
Protokollant: ChibiMikuuu
Anzahl der Anwesenden: 12; vollständig


 

Verlauf:

  • Organisatorisches
  • Aufgabe: “Tickende Bombe”
  • Peter Singer
  • Aufgabe : “Tickende Bombe”
  • Fallanalyse (unbearbeitet)

 

Organisatorisches:
Auswertung des Bewertungsbogens über die Lehrerin und Vorsätze der Verbesserung des Unterrichts ihrerseits.


 

Tickende Bombe:
Terroristen haben eine Massenvernichtungswaffe in einer deutschen Großstadt versteckt und sind bereit, diese zu zünden. Der Polizei gelingt es, einer der mutmaßlichen Terroristen zu verhaften. Sie geht davon aus, dass dieser das Bombenversteck kennt. Gelänge man in den Besitz dieser Information, könnte man damit Tausende von Menschenleben rette. Darf der mutmaßliche Terrorist –aus moralischer Sicht– gefoltert werden?

tickende bombe
Weitere Faktoren:

tickende bombe 2

-> Nach reger Diskussion sind wir auf den Beschluss gekommen, dass man den Mann, aus utilitaristischer Sicht, foltern dürfte.


 

Präferenz-Utilitarismus nach Peter Singer
Thesen
1.) Der Mensch lässt sich in 2 Kategorien unterteilen:
Das Wesen und Die Person
Das Wesen ist lediglich ein Mitglied der Spezies Homo Sapiens.
Die Person ist ein Mensch, der charakteristische Eigenschaften hat, die ihn zu einem rationalen, selbstbewussten Menschen machen.
Moralisch falsch ist, wenn die Präferenz (Interesse) des einen, der Präferenz eines anderen gegenübersteht.
->So gesehen, ist es schlimmer eine Person zu töten deren Präferenzen zukunftsorientiert sind, als ein Wesen.

2.) Präferenzutilitarismus
Dabei soll die Präferenz des Betroffenen gefördert/Lust dabei aufrechterhalten werden.
Bei der Entscheidung gilt das Prinzip der Interessenabwägung:
Unparteiisches Abwiegen der Interesse -> größere Interesse gewinnt

3.) Moralische Gleichheit Mensch und Tieres
Es gilt das Prinzip der Gleichheit, da Tiere auch Interessen besitzen, auf denen die Leidensfähigkeit basiert.
Jedoch hat man als Mensch die moralische Verpflichtung gegenüber der eigenen Spezies.

Ethische Folgerung nach Singer:
->große Masse an geretteten Personen > ein Gefolterter


 

Endergebnis:
—>Der Mann darf gefoltert werden.

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