Archiv für Juli, 2014

Die Grünen trieben de Energiewende voran. Gesetze wurden erlassen, zahlreiche Windparks sind schon gebaut und mehr als das 100-fache soll folgen. Genau erforscht und untersucht ist das Projekt jedoch (noch) nicht, klar ist aber bereits jetzt, dass es viele Schattenseiten aufweist. Wälder werden abgeholzt, Lebensräume zerstört, geschützte Tierarten wie der Rotmilan gefährdet und die Gesundheit des Menschen leidet enorm – und das alles um angeblich ein kleines bisschen CO2 zu vermeiden? Wenn dann noch Professoren bezeugen es sei sehr wenig effizient und zudem bestünde das Risiko der um Deutschland weiterhin gebauten AKW’s, so fragt man sich, was das soll.
Natürlich trägt der Mensch die Verantwortung und muss handeln, nicht allerdings zum Leidwesen anderer. Mit Hilfe dem heutigen Stand der Technik und dem enormen know-how könnten Modelle entwickelt werden, die nicht nur auf den ersten Blick sinnvoll aussehen. Der Hintergedanke, die Umwelt zu schonen, ist ethisch nachvollziehbar und entspricht dem Sinn der Ethik, allerdings zählen nicht nur die Motive, sondern mindestens genauso deren Folgen. Jedoch sind die Motive vieler leider auch nicht mehr ethisch vertretbar, wie folgendes Beispiel zeigt: Vor wenigen Wochen wurde in Frankenhardt in Hohenlohe den Rotmilanen Gift beigemischt. Die Folge: Sie starben und die WKA’s können gebaut werden. Ebenso ist es mit der Ausweisung möglicher Flächen. Der Eigentümer kassiert eine Menge Geld, deutlich mehr als er mit Landwirtschaft verdienen würde.
Mein Entschluss steht schon lange fest: Gegen Windkraft in diesem Ausmaß muss etwas getan werden, denn sinnfreies, effizienzloses, Mensch und Tier gefährdendes und damit erst recht nicht ethisch vertretbares gehört nicht in eine fortschrittliche Welt wie unsere, in der man andere, weit aus bessere Möglichkeiten, die zur Energiewende beitragen würden, verwenden.

 

Bild: http://rubikone.de/index.php/component/content/article/12-allgemein/456-2014-02-06-die-zukunftim-jahre-2022-ins-bild-gebracht-m ; 4.12.2014

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Organe im Handel?!

Veröffentlicht: 12. Juli 2014 von schlumpfiinchen in Gesellschaft

Immer mehr Menschen sind auf Organspenden angewiesen, jedoch sind immer weniger Menschen dazu bereit Organe zu spenden. Dies führt zum steigenden Handel von Organen auf dem Schwarzmarkt. Vor allem in den Schwellenländern sind immer mehr Menschen dazu bereit zB. ihre Niere zu verkaufen -verkaufen!  Hier ist immer noch die Rede vom Inneren eines Menschen, das hiermit den Wert eines Produktes annimmt, wie es im Supermarkt zu kaufen ist. Ist das nicht unvorstellbar? Für mich ist ein Mensch unbezahlbar, was bedeutet, dass er einzigartig ist und nicht als Gegenstand gesehen werden kann. Ein Mensch und somit auch ein Teil von ihm hat einen zu hohen Wert um ihn zu verkaufen. Leute verkaufen ihren Besitz um Gewinn zu machen, Leute verkaufen ihre Organe… Geht das nicht zu weit? Was sagt dies über den Wert und die Bedeutung eines Menschen aus? Aus großer Verzweiflung greifen arme Menschen zu ihren letzten Mitteln, sich selbst. Die Bedeutung von Geld und Reichtum muss für sie so hoch stehen, dass ein menschlicher Körper weniger zählt als das. Wird hiermit also nicht der Wert von Geld über die Wichtigkeit des Menschen gestellt?

Natürlich muss auch die Not der dort lebenden Menschen mit einbezogen werden. Sie sind auf solche Maßnahmen angewiesen, da sie nichts anderes besitzen als sich selbst. Außerdem ist diese Handlung immerhin mit einer positiven Wirkung verbunden, da anderen Menschen dadurch das Leben gerettet wird.

Trotz allem besteht ein großes Risiko, weil die Gesundheit des Spenders aufs Spiel gesetzt wird und auch die Heilung des Patienten nicht garantiert ist. Von mir wird ein solcher illegaler Organhandel nicht toleriert, da er arme Menschen sogar in ihrer eigenen Person ausbeutet und diese nur aus Interesse an Geld zu einer solchen Handlung bereit sind und weniger aus dem Motiv anderen Menschen zu helfen.

Abtreibung – das Normalste der Welt?

Veröffentlicht: 12. Juli 2014 von avocadobrei in Allgemein

Heutzutage gibt es viele junge schwangere Mädchen, aber auch viele Frauen, die ungewollt schwanger werden. Das Kind würde jedoch ihren kompletten Lebensplan verwerfen. Viele dieser Frauen stehen daher vor eine folgenschweren Entscheidung und egal, wie sich sich entscheiden, es liegt meist ein harter Weg vor ihnen. Ganz besonders, wenn man sich dazu entscheidet ein Kind abzutreiben, denn das ist etwas, was man sein Leben lang nie vergessen wird, auch wenn man es scheinbar aus seinem Leben verbannt hat.

Die Medien wurden auf eine junge Frau aufmerksam, die sich in dieser schwierigen Situation befand. Sie hatte sich für eine Abtreibung entschieden, jedoch wollte sie sich darüber hinaus noch filmen lassen. Das Video stellte sie in Youtube, um ihrer Aussage nach, den Frauen die Angst vor diesem Schritt zu nehmen. Das Schlimme an dem Video, meiner Meinung nach, ist die Art und Weise, wie sie ihre Emotionen rüber bringt. Denn tatsächlich scheint sich die junge Frau zu freuen und zeigt kaum Anzeichen von einem schlechten Gewissen oder derartigem. So hat es für viele wirklich den Anschein, als sei an einer Abtreibung überhaupt nichts schlechtes dran.

Ich weiß, das Thema Abtreibung ist schon so oft diskutiert worden, doch dieses Video hat mich echt geschockt. Viele sagen ja, dass das etwas Normales sei und ich habe auch viele Interviews gelesen, in denen Frauen „mal eben“ abtreiben gehen. Ich finde es schlimm, wenn so etwas verharmlost wird. Ich bin nämlich allgemein gegen Abtreibung. Und da gibt es jetzt viele die sagen würden, dass wenn man Abtreibung ablehnt, dass man dann auch nicht verhüten dürfte, aber das ist Schwachsinn! Man kann niemanden dazu zwingen nicht abzutreiben, aber ich glaube man sollte sich schon bewusst sein, dass man dadurch ein lebendiges Wesen tötet, auch wenn viele meinen, dass es zu Anfangszeit noch nicht als solches gewertet werden kann. Ich denke das Stadium spielt keine Rolle. Leben ist Leben. Die junge Frau von dem Video scheint vielleicht auf den ersten Blick glücklich und erleichtert, jedoch hat sie bewusst die Szenen gewählt in denen das so aussieht. Denn ich glaube nicht, dass sie das nicht mitgenommen hat. Und selbst wenn sie am Anfang keinerlei Anzeichen ein schlechten Gewissens zeigt, denke ich, sie wird es vielleicht erst nach Jahren spüren, spätestens, wenn sie ihr erstes gewolltes Kind bekommt. Dennoch habe ich keine Ahnung, wie es ist in solch einer Situation zu stecken und ich finde, dass egal, wie sich eine Frau da entscheidet, man Verständnis haben soll, auch wenn man ganz anderer Meinung ist.

 

Was denkt ihr dazu? Wenn ihr mehr über den Fall erfahren wollt: http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/25-Jaehrige-filmt-sich-selbst-bei-Abtreibung-id29761621.html

Organspende – ein ethisches Muss?

Veröffentlicht: 12. Juli 2014 von dietugend in Allgemein

In Deutschland gibt es ein Ungleichgewicht an Menschen, die ein Organ benötigen und solchen, die bereit sind eines zu spenden. Doch ist Organspende ein ethisches Muss, sind wir verpflichtet unsere Organe nach unserem Ableben zu spenden?

Meiner Meinung nach ist das eine individuelle Entscheidung. Manche Menschen können mit der Vorstellung nicht leben, dass an ihnen nach ihrem Tod „herumgewerkelt“ wird. Sie denken, dass ihre Menschenwürde dadurch verletzt wird und auch für die Angehörigen ist diese Vorstellung nicht schön. Diese Haltung sollte man auch akzeptieren, da bei einer Organentnahme viele ethische Normen verletzt werden. Das beweist die Reaktion mancher Medizinstudenten, die sich bei Sektionsübungen zum Beispiel übergeben müssen. Manche Menschen wollen auch aus Glaubensgründen keine Organe spenden, da sie von einem Leben nach dem Tod überzeugt sind. Letztendlich kann keiner wissen, ob es wirklich ein Leben nach dem Tod gibt. Daher denke ich, kann es kein ethisches Muss geben, das Menschen vorschreibt ihre Organe nach ihrem Ableben zu spenden.

Ich würde auf jeden Fall meine Organe spenden, da sie Leben retten können und ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaube. Egal wie man sich entscheidet, finde ich es wichtig, dass man sich vor seinem Tod überhaupt entscheidet. Sonst wird diese schwierige Entscheidung Angehörigen überlassen, die dann in ihrer Trauer auch noch mit der Organspende belastet werden und im Sinne des Verstorbenen handeln wollen, dies aber wahrscheinlich nicht können, da sie nicht wissen, wie sich der Verstorbene entschieden hätte. Daher denke ich, ist es sinnvoll, sich schon früh einen Organspendeausweis zu besorgen und auszufüllen.

 

Was denkt ihr? Sind wir verpflichtet unsere Organe nach unserem Ableben zu spenden?

Die WM in Brasilien – Fluch oder Segen?

Veröffentlicht: 11. Juli 2014 von miniimouse in Allgemein, Gesellschaft

Zur Zeit gibt es wohl nichts auf unserer Welt, das soviel Aufsehen und Begeisterung erregt aber gleichzeitig auch so viel Kritik auslöst, das so viele Menschen vereint, um zu feiern aber auch um zu protestieren, wie die Weltmeisterschaft in Brasilien. Die letzten Wochen haben wohl die meisten sehr gespannt mit gefiebert und nun zieht Deutschland sogar ins Finale ein. Doch gerade unser Sieg gegen den Gastgeber hat mich auch einmal zum Nachdenken angeregt. Ich habe mich natürlich riesig gefreut, dass wir noch eine Runde weiter sind, trotzdem musste ich die ganze Zeit an die Brasilianer denken, welche weinend im Fernsehen gezeigt wurden. Sie taten mir leid. Sicher trauert jedes Land, wenn ihrer Mannschaft bei der WM ausscheidet. Doch bei den Brasilianern fühlte sich das anders an. Es sah so aus, als würde es sie härter treffen, die Trauer tiefer sitzen. Ich hatte schon vorher von den vielen Diskussionen gehört, die sich darum drehten ob es richtig sei eine WM in einem Land wie Brasilien, wo die Gegensätze größer nicht sein könnten, statt finden zu lassen. Das war aber das erste Mal, dass ich auch wirklich über diesen Streitpunkt nach dachte. Natürlich bringt die WM positives wie auch negatives, aber was wiegt letztendlich schwerer?

Auf der einen Seite steht die Liebe zum Fußball. Fußball gehört zu Brasilien wie der Deckel zum Topf. Fußball schafft Hoffnung, in einem Land, in dem Hoffnung das einzige ist, das vielen Menschen bleibt. Wo sollte eine Fußballweltmeisterschaft also besser hin passen, als in ein Land, indem Fußball eine so unglaublich große Bedeutung für die Menschen hat.

Jedoch kann man sich wohl fragen, für wen die Weltmeisterschaft in Brasilien überhaupt statt findet. Wenn man sich das ganze Specktakel ein mal genauer anschaut, beginnt man schnell daran zu zweifeln, dass diese Meisterschaft, eine Meisterschaft für das gesamte Brasilianische Volk darstellt. Viel eher findet diese nur im industriellen, entwickelten Brasilien der Reichen und der Touristen statt. Der Rest der Bevölkerung, der in der Armut beinahe ertrinkt, die Menschen, für die Fußball einfach alles bedeutet, da sie mehr nicht haben, all die, denen die WM neue Hoffnung schenken sollte, diese Menschen werden außen vor gelassen. Was bringen ihnen die teuren Stadien, wenn sie nicht hinein gelassen werden? Was bringen ihnen all die Investitionen, die Neubauten und Restaurierungen von Hotels, wenn sie selbst keinen sicheren Ort zum schlafen haben? All das Geld, das für Touristen aus aller Welt ausgegeben wurde, obwohl es die eigene Bevölkerung mehr als nur dringend braucht. All das stellt vielleicht für eine kleine Oberschicht eine positive Veränderung dar, aber den Menschen, die nur noch ihrer Hoffnungen und den Fußball haben, zeigt es nur um so mehr, wie sehr sie nicht dazu gehören. Ihnen schenkt diese Weltmeisterschaft keine Hoffnung. Erst recht nicht mehr nachdem ihr Team, das einzige an das sie noch glauben konnten, ihnen kein kleines Wunder beschert hat. Aber vielleicht, können sie noch ein letztes bisschen Hoffnung in die Menschen stecken, die protestieren an statt zu feiern, die hinterfragen und nachdenken. Deshalb hoffe ich hiermit ein paar Menschen zum nachdenken anzuregen, um den Brasilianern wenigstens ein Stück ihrer Hoffnung wieder zugeben, sodass am Ende vielleicht sogar das erreicht werden kann, was die Weltmeisterschaft nicht geschafft hat.

Primark vs. Manomama

Veröffentlicht: 5. Juli 2014 von fredlchen in Allgemein, Gesellschaft, Recht&Gerechtigkeit

Primark ist einerseits schon lange als Billigkleiderkette bekannt und boomt immer mehr.
Andererseits ist sie auch schon lange bekannt für die Kinderarbeit und die schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhne in ihrer Produktion im Ausland (z.B. Bangladesch).

Der neuste „Skandal“ Primarks wurde jetzt am 25. Juni 2014 bekannt.
Eine Frau hat sich ein Kleid für 12 Euro in der Primarkfiliale in London gekauft. Auf der Suche nach der Waschanleitung ist sie in ihrem Kleid auf einen von Hand eingenähten Zettel gestoßen auf dem folgendes stand: „Forced to work for exhausting hours“ (dt: Gezwungen, stundenlang bis zur Erschöpfung zu arbeiten). Ob er direkt bei der Produktion von einer Näherin oder erst später in England eingenäht wurde ist unbekannt.

Die Käuferin war sich vor dem Fund laut eigener Aussage nicht über die Umstände der Näherinnen bewusst und wird das Kleid nie wieder anziehen.
Es ist ein kurzer Schock für die Öffentlichkeit, jedoch verebbt dieser nach kurzer Zeit schon wieder. Und die Mehrheit der Konsumenten kauft weiterhin bei Kleiderketten wie H&M, New Yorker oder eben Primark ein…

http://www.focus.de/kultur/mode/zwischen-die-etiketten-genaeht-frau-findet-hilfeschrei-einer-naeherin-im-primark-kleid_id_3942759.html

Aber muss das sein? Gibt es denn keine andere Lösung?
Ich muss selber eingestehen, dass die meisten meiner Kleider in meinem Schrank auch von solchen „Billigketten“ stammen. Aber was genau ist es, dass es mir/uns so schwer macht fair hergestellte Kleidung zu kaufen?

Ein Beispiel für fair hergestellte Kleidung in Deutschland ist Sina Trinkwalders ökosoziale Textilfirma „manomama“, die sie 2010 in Augsburg gründete.
Die Stoffe und das Nähgarn, das dort verarbeitet wird ist aus Biobaumwolle und in Deutschland hergestellt worden.
Außerdem ermöglicht sie langjährig arbeitslosen Frauen (z.B. Hausfrauen, Mütter,…) den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Zusätzlich stellt sie auch Ausländerinnen und Näherinnen, die auf dem Arbeitsmarkt schlechte Chancen haben, ein.
Jede, eingeschlossen Sieselbst, erhält 10 Euro Stundenlohn.

Sie fing mit einfachen Taschen an und erweiterte ihr Sortiment auf Herren- und Damenkleidung und wenige Accessoires. Ein Kleid kostet allerdings von 39,90 bis 129 Euro, was im Gegensatz zu den 12 Euro von Primark eine ganze Menge ist.

Ihr Buch: „Wunder muss man selber machen – Wie ich die Wirtschaft auf den Kopf stelle“, 1. Auflage erschienen 2013 im Droemer-Verlag
Ihre Website mit Onlineshop: http://www.manomama.de/shop/

Aber ist es das Geld nicht wert? Oder ist es okay, wenn ich auf Kosten anderer und unserer Umwelt meinen Kleiderkonsum auslebe? Kann ich oder könnt auch ihr das mit eurem Gewissen vereinbaren? Denn Wegschauen und Ignorieren ist auch keine Lösung!

Präsentationsprüfung Ethik

Veröffentlicht: 2. Juli 2014 von FrauSchuetze in Gerabronn, Links, Organisatorisches

Hinweise zur Präsentationsprüfung in Ethik findet ihr hier.