Archiv für Dezember, 2014

Lügen: wirklich etwas Schlechtes?

Veröffentlicht: 26. Dezember 2014 von miniimouse in Allgemein

Lügen- jeder kennt sie, jeder gebraucht sie, doch niemand will mit ihnen in Verbindung gebracht werden. Lügen gelten allgemein als etwas schlechten, denn niemand möchte angelogen werden. Dabei lügt jeder täglich mehrere male. Trotzdem verlangt man von seinen Mitmenschen Ehrlichkeit. Doch sind wir mal ehrlich, wären wir glücklich damit, wenn jeder immer nur die Wahrheit sagen würde? Könnte dann unsere Gesellschaft überhaupt noch existieren oder würden wir dann wieder in den Naturzustand zurückfallen, in dem Krieg aller gegen alle herrscht?

Dazu muss man zunächst einmal definieren, was „Lügen“ überhaupt sind. Beispielsweise kann man Lügen als Ausdruck einer Unwahrheit bezeichnen, welcher das Ziel hat, einem anderen Menschen einen falschen Eindruck zu vermitteln. Denn es ist doch so, jemand, der etwas erzählt, von dem er glaubt es sei die Wahrheit, was jedoch nicht stimmt, erzählt zwar nicht die Wahrheit, lügt aber auch nicht, da er dabei selbst an das Wahre in seiner Erzählung glaubt und nicht zum Ziel hat den anderen zu täuschen. Somit ist nur der ein Lügner, der beabsichtigt die Unwahrheit spricht. Dabei stellt sich die Frage: Wo fängt lügen an? Lügt man erst, wenn man jemanden bewusst manipulieren und hinters Licht führen will? Lügt man, wenn man beispielsweise der Freundin erzählt sie sei zu nicht zu dick, um sie nicht zu verletzten? Lügt man schon wenn man jemandem einen guten Tag wünscht obwohl man ihn nicht leiden kann? Oder kann man soweit gehen zu sagen, man lügt schon, wenn man nur lächelt auch wenn es einem schlecht gehen?

Letzteses würde ich nicht als klassisches Lügen bezeichnen, da man genau genommen nichts sagt. Nichtsdestotrotz hat es den Zweck seine Mitmenschen etwas, denken zu lassen, was nicht stimmt. Zudem sind auch Mimik und Gestik Formen der Kommunikation und damit streng genommen der genannte Fall eine Lüge. Wenn man das ganze so betrachtet, dann lügt jeder Mensch jeden Tag doch unendliche Male, immer wieder, aus verschiedenen Motiven: zum Selbstschutz, aus Höflichkeit, aus Rache oder Neid und noch vielen anderen Gründen.

Nun da Lügen ja allgemein als etwas Schlechtes gilt, stellen wir uns die Welt doch einmal ohne jegliche Lügen vor. Hier anhand einer kleinen Geschichte, ganz passend zum aktuellen Thema Weihnachten, was ja eigentlich ein Fest der Liebe ist…

Wir sitzen gerade alle um den Tannenbaum, nicht gerade glücklich. Die Stimmung ist so ziemlich im Eimer, Papa hatte soeben Mama mitgeteilt, dass ihr Essen versalzen sei und sie sowieso nicht kochen könne. Woraufhin Mama nur erwidert hatte, dass er überhaupt nichts zu sagen habe bis er endlich wieder einen Arbeitsplatz findet. Und so ging das dann weiter… Natürlich konnte da keiner von uns die schlechte Laune verbergen. Aber Weihnachten finde ich sowieso nicht so toll. Den Weihnachtsmann gibt’s ja nun mal nicht. Noch schlimmer wird das Ganze dann, als wir mit der Bescherung loslegen. Ich hatte mit zwar mit meiner Zeichnung für meine Oma total viel Mühe gegeben, aber es gefiel ihr trotzdem nicht und so sagte sie geradeheraus, dass ich das mit dem Malen lieber lassen solle.

Wären wir in einer solchen Welt glücklich? Es ist wohl ziemlich offensichtlich, dass hier keiner überglücklich ist. Jeder würde genau das sagen. Das würde sicherlich auch ein paar Vorteile mit sich bringen. So würde niemand mehr im falschen Glauben leben und jeder wüsste woran er beim anderen ist. Man könnte sich auch noch mehr verbessen, da man von jedem seine Fehler offen erfahren würde. Aber reicht das, damit ein solches Leben erstrebenswert ist?

Nein, ich denke nicht, denn was würde einem das alles denn schon bringen? Man würde ein einsames Leben führen, voller Streit und Hass. Man bekäme ständig Schlechtes zu hören bekommen und wüsste genau, wer wie über einen denkt. So etwas man nicht glücklich, wohl eher depressiv.

Damit komme ich zu dem Schluss, eine Welt ohne Lügen eine schreckliche wäre und somit nicht erstrebenswert ist. Die kleinen Alltags- und Höflichkeitslügen sind also wichtig für ein harmonisches Zusammenleben. Doch die schwerwiegenden Lügen, der Zweck es ist zu manipulieren und hinters Licht zu führen, diese sind wirklich nicht nötig. Ohne sie wäre unser Zusammenleben vielleicht noch etwas schöner, denn sie sind nicht dazu da, um höflich zu sein, um jemanden zu schützen oder ihn nicht zu verletzten, sie bewirken eher das Gegenteil, sind meist nur zum eigenen Vorteil. Ob es berechtigt ist, von anderen zu erwarten, dass sie diese Art von Lügen unterlassen ist eine andere Frage. Denn man nutzt doch selbst solche Lügen immer wieder, wie kann man da verlangen, dass andere es nicht tun? Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, wollen wir alle doch auch nicht auf diese Lügen verzichten. Vielleicht gehören sie ganz einfach zu uns, den Menschen, zu unserer Gesellschaft. Ob uns das als schlecht ausweist, sei mal dahingestellt.

Ich bin der Meinung, dass es auf jeden Fall schlecht ist zu lügen, wenn man damit bewusst in Kauf nimmt anderen zu schaden. Doch allgemein sollte Lügen nicht immer als etwas Negatives gesehen werden, gerade dann, wenn es verhinder, dass wir uns gegenseitig verletzen.

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Ist Atomenergie ethisch vertretbar?

Veröffentlicht: 25. Dezember 2014 von dietugend in Allgemein

Die Nutzung der Atomenergie liefert günstigen Strom, ein Super-GAU ist so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto. In Deutschland und anderen Ländern mit hoch entwickelten Technologien sind Kernkraftwerke sehr sicher. Dennoch – ein Restrisiko bleibt.
Natürlich setzt sich der Mensch jeden Tag Risiken aus. Aber es gibt vermeidbare Risiken. Das Risiko, das durch die Betreibung von Kernkraftwerken ausgeht, ist meiner Meinung nach eines, das man verhindern könnte. Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass in Deutschland ein Kernkraftwerk explodiert und hohe Mengen an radioaktiver Strahlung austreten, aber hundertprozentig sicher ist es nicht. Warum sollte man Risiken eingehen, die man einfach verhindern könnte?
Wenn ein Atomkraftwerk „hochgeht“ oder plötzlich erhöhte radioaktive Strahlung austritt- warum auch immer- dann ist eine große Menschenmasse betroffen und Regionen werden in Todeszonen oder No-Go- Areas verwandelt. Es ist unverantwortlich einfach über die Köpfe beteiligter Menschen hinweg zu entscheiden.
Und das Problem der Entsorgung des Atommülls bleibt. Ich kann nicht verstehen, wie man beschließen konnte, Atomenergie zu nutzen ohne zu wissen, wie man mit dem entstehenden Atommüll umgehen soll. Es gibt keinen sicheren Ort für diesen Müll. Wir sollten auch an die nachfolgenden Generationen denken und ihnen eine „gesunde“ Erde  hinterlassen.
Meine Meinung wird zum Beispiel auch von dem Philosophen Robert Spaemann unterstützt, der sich sich seit über 50 Jahren strikt gegen Kernenergie ausspricht (vgl. https://www.econitor.de/magazin/wohnen/robert-spaemann-nach-uns-die-kernschmelze_12462.html).
Folglich ist Atomenergie nicht ethisch vertretbar, auch wenn sie viele Vorteile mit sich bringt. Der Mensch sollte nicht versuchen Dinge zu beherrschen, die unkontrollierbar sind. – Was meint ihr dazu?

Inklusion – ein einfaches Wort, das eine simple Vorstellung beschreibt. Nämlich das Zusammenleben aller Menschen zusammen ohne das jemand von der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen wird aufgrund von körperlichen/ geistigen Benachteiligungen, Alter, Herkunft, Hautfarbe, Religion oder anderen Merkmalen, die den Menschen erst als Individuum auszeichnen.

Und nun, wo die Regierung ein Gesetz erlassen hat, was sämtlichen Menschen z.B. das Recht auf eine normale Schulform einräumt, bzw. im eigentlichen Sinne die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gewährt. Ist eine Diskussion über die Inklusion entbrannt, die den Sinn, Zweck und Umsetzbarkeit hinterfragt. Eigentlich zeigt die Inklusion doch nur die Erbärmlichkeit der „deutschen“ Gesellschaft, (ich lasse hier die Zustände in den anderen Ländern mal außer Acht die zum Teil ähnlich sind, schlechter oder erheblich besser) da es eigentlich selbstverständlich sein sollte alle Menschen in die Gesellschaft einzugliedern. Oder etwa nicht?! Selbstverständlich bringt Inklusion zahlreiche Hindernisse mit sich aber nach denen die finanzieller und personeller Natur sind, stellt das größte Hindernis doch die Engstirnigkeit der „normalen“ Menschen dar, die aus Angst oder anderweitigen Gründen die Eingliederung aller Menschen in das normale System nicht befürworten.

Also stellt sich doch gar nicht die Fragen: Inklusion ja oder Nein? Oder etwa doch?

Philosophie und Ethik zum Hören

Veröffentlicht: 20. Dezember 2014 von FrauSchuetze in Freiheit, Philosophie, philosophieren

Vom Hessischen Rundfunk gibt es aktuell eine Funkkolleg-Reihe zur Philosophie / Ethik zum Hören. Dabei geht es auch um einige ethische Themen, die ihr euch als Prüfungsthemen rausgesucht habt (z.B. Treiben uns die Neurowissenschaft die Freiheit aus?). Dort findet ihr auch ein paar Literaturtipps und Zusammenfassungen.

Viel Spaß beim Hören!

1. Organisatorisches
1.1 Diskussion über „Weihnachten im Schuhkarton“
2. Arbeitsblatt „Strafzweck“
2.2 Strafzweck/ Strafrecht (Mindmap)
3. Arbeitsblatt zur Todesstrafe (Vergleich USA, China, Iran)

1. Dung und Nina sind nicht anwesend.

1.1 Simon und Frau Schütze diskutieren über die Frage, ob es sinnvoll ist Pakete mit Weihnachtsgeschenken in den Osten zu armen Kindern zu senden. Es wurden viele Aspekte beleuchtet, doch die Hauptargumente (Pro: „Lieber diese Art der Hilfe, als gar keine Hilfe für die Menschen“
Contra: „Wir zwingen den östlichen Kulturen unsere Werte und unsere Kultur auf“ *sinngemäße Übertragung) blieben erhalten und die Debatte wurde wegen Zeitmangels abgebrochen.

2. Wir haben das Arbeitsblatt „Strafzweck“ bearbeitet. Es beinhaltete eine Beispielhafte Situation, bei der durch die Unachtsamkeit einer Frau großer Schaden durch einen Hausbrand angerichtet wurde. Darunter sind mehrere Mögliche Urteilsvarianten für die Frau aufgelistet, welche man begründet befürworten oder ablehnen sollte.

2.2 Aus der Vorderseite von „Vom Zweck des Strafens“ ging folgende Mindmap hervor: (siehe angehängtes Bild)

3. Wir haben zu diesem Thema einen Hörbeitrag angehört und die Rückseite de Arbeitsblattes „Vom Zweck des Strafens“ bearbeitet.
USA: Die Todesstrafe geht nicht selten mit brutalen Schmerzen einher. Sie wird am häufigsten in Texas angewandt, wobei ein ungleiches Verhältnis der Vollstreckung der Strafe von Stadt zu „Land“ besteht. Die Strafe wird ungleichmäßig eingesetzt.
China: Die dortige Regierung hält die Anzahl der Vollstreckungen geheim (vermutet werden ca 3000Menschen/Jahr). In China herrscht rund um die Todesstrafe Korruption, Folter und mangelnder Widerstand der Bevölkerung. Es ist ein Fortschritt hinsichtlich der Revidierung einiger Urteile zu erkennen. Die Strafe wirkt in China nicht sehr abschreckend.
Iran: Im Iran sind die Hauptgründe für Todesurteile religiösen Ursprungs (Gründe: Homosexualität, Drogenkonsum). Sie werden öffentlich vollstreckt (an Baukränen), doch es ist ein abnehmendes Interesse der Bevölkerung an solchen Hinrichtungen und ein Rückgang der Zahlen bezüglich der Todesstrafe zu beobachten. Im Iran liegt die Urteilskraft beim Opfer (er kann Täter vergeben).

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Doppelstundenzusammenfassung vom 27.11.14 – Religionen

Veröffentlicht: 9. Dezember 2014 von avocadobrei in Allgemein
  1. Organisatorisches
  2. Fragen zur Religionsphilosophie (–> Film)
  3. Grundbegriffe
  4. Grundwissen
  5. Zitate raten

1. Die Klassenarbeit am 11.12.14 wird ohne Ordner geschrieben.

2. In dem Film ging es darum, warum wir Menschen zum Beispiel glauben. Schon früh haben die Menschen Erklärungen gesucht, um zu beweisen, dass Gott existiert. Im Mittelalter hat Thomas von Aquin die Existenz der Menschen und der komplexen Welt als Beweis für Gott beschrieben, denn die Menschen haben schon immer versucht Religion und Wissenschaft zu vereinen. Für Kant dagegen ist Gott ein eher unvorstellbares und zu abstraktes Phänomen. Um nun auf die Anfangsfrage zurückzukommen, warum glauben wir Menschen? Schließlich sind wir so moderne Wesen und unsere Wissenschaft kann die Existenz von Gott nicht beweisen. Der Mensch hat aber nun mal von jeher den Wunsch nach Religion, da wir einen Grund brauchen, weshalb wir überhaupt existieren. Religion versucht daher zu erklären, was hinter dem steht, was wir sehen. Außerdem haben verschiedene Religionen Regeln für das gemeinsame Leben, nach denen der Mensch sich orientieren kann.

Philosophisches Kopfkino: https://www.youtube.com/watch?v=ywpoB4xPBX4

3.Grundbegriffe Grundbegriffe

4. Grundwissen: Religionen im Vergleich

5. Das Raten der Zitate haben wir auf den Anfang der nächsten Stunde (4.12.14) verschoben.

Der vorletzte Unterricht im Jahr 2014

Veröffentlicht: 8. Dezember 2014 von St. Sanktus in Gerabronn, Organisatorisches, Protokolle

Protokoll 20.11.2014
Anwesende Personen – 9/10

Organisatorisches:
-Mündliche Prüfung, Gespräche über mögliche Themen

GFS – Ethik als wirtschaftliches Konzept/ Wirtschaftsethik:
– Liebe E., es wäre sehr freundlich, wenn du die bereits von mir angefragten Materialien im Sinne aller Beteiligter anfügen könntest. Danke!

Diskussion über die GFS:
-wesentliche Lager: #Unternehmen sollten Anreize zum ethischen Handeln haben (Verantwortung d. Politik, Konsumenten) #Unternehmen sollten aus Überzeugung ethisch Handel (Bsp. manomama)

– die Ergebnisse, konkrete Maßnahmen wurden in einer Mindmap zusammengefasst:9

Auswertung zum „Spiel der Ungleichheit“ (Hayek) von letzter Woche
– Zu Beginn eine hohe Qualifikation zu haben erwies sich als Erfolgsrezept und konnte durch viel Kapital nicht kompensiert werden.
Es zeigt sich, dass Bildung der wesentliche Motor zum sozialen Aufstieg ist – durch sie können Ungleichheiten schnell relativiert werden.
Darüber waren sich großteils alle einig, jedoch wurde die Hypothese im Bezug auf seine Umsetzung in der Gesellschaft in Frage gestellt.
Ist ‚Bildung = Erfolg‘ realitätsnah oder theoretische Utopie?

Text von Hayek
-Hayek sieht den MMarktprozessals ein ‚Spiel‘,  das -über den Rahmen fairer Regeln- durch Kraft, Glück und Geschicklichkeit entschieden wird. Jeder trägt einen Teil zum ‚Pool‘ bei; das bedeutet jeder bringt den Einsatz, der sich für ihn am meisten lohnt. Die Folge ist der größtmögliche Gewinn für das Gemeinwesen.
Er bezieht die Definition des Spiels auf die Realität:

  • Die Regeln sind analog zu Gesetzen, hauptsächlich über Eigentum und Vertrag.
  • Durch Arbeitsteilung trägt jeder etwas zum Gemeinwesen bei. Jeder besetzt seine Position entsprechend seinen Fähigkeit und wird entsprechend entlohnt.

Daraus resultiere laut Hayek ein viel größerer Gewinn als ohne diese Spezialisierung und ohne den Anreiz eine anspruchsvollere Position zu besetzen. Dieses Prinzip erachten einige als Ungerecht, doch darf dabei nicht auf Wünsche und Bedürfnisse geachtet werden – ein rationales System. So würde ohne die entsprechende Entlohnung ein Professor statt einen Lehrstuhl zu besetzten -wofür es wohl durchaus höherer Qualifikation bedarf als eine Straße zu kehren- wohl lieber in die konkurrierende, besser bezahlende Industrie gehen oder erst gar nicht promovieren – sein Anreiz zur Weiterbildung und zur Besetzung seiner Position wäre nicht gewährleistet.
Er sschlussfolgert dass ungleiche Einkommen NÖTIG sind, um Produktionsfaktoren am gewinnbringensten zu den entsprechenden Bedürfnissen zu steuern. Daher sollten hohe Einkommen manchmal aktzeptiert werden, auch wenn sie nicht als gerecht erachtet werde – allerdings unter der Voraussetzung eines geregelten Marktes.

Ethik-Protokoll: 04.12.2014

Veröffentlicht: 4. Dezember 2014 von miniimouse in Allgemein

Protokoll vom Donnerstag, 04.12.2014

Anwesenheit: 10 von 11 Schülern

1. Organisatorisches

Inhalt der Klausur: nur das Thema Gerechtigkeit

2. Zitateraten

(Zitate können auf den ausgeteilten Arbeitsblättern nachgelesen werden)

Jesus, Maria und Heiliger Geist => Koran

Kopftuchzwang => neues Testament

Schweinefleichverbot => altes Testament

Offenbarung => Koran

Moses und die Gesetzestafeln => Koran

Drakonische Strafen => altes Testament

3. Geographie der Religionen

4. Ethik in den Weltreligionen

Aufteilung in Gruppen (2-3 Personen bearbeiten eine Religion)

Konfuzianismus

Die 5 Konstanten:

Mensch als Teil der Gesellschaf, der nach Vollkommenheit strebt. => Menschlichkeit/ Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Sittlichkeit, Weisheit, Aufrichtigkeit

=> Soziale Pflichten: Loyalität, kindliche Pietät, Wahrung von Anstand und Sitte

5 menschliche Elementarbeziehungen:

– Vater-Sohn

– Ehemann-Ehefrau

– älterer Bruder-jüngerer Bruder

– Freund-Freund

Abtreibung:

Dem Mensch ist es verboten Gott zu spielen > Natur: moralischer Prozess, der Leben gibt und zu Leben führt > Mensch muss Natur helfen, aber nicht zu weit eingreifen > der Mensch ist bei der Geburt Unvollkommen und muss Perfektion selbst erreichen (hat das Potenzial)

Organspende:

Mensch > gesellschaftliche Bedeutung wichtig, Körper als „Ganzes“ in der Verbrennung dem Himmel übergeben > nur Verbrechern, bei denen der Tod nicht ausreicht, werden Organe entnommen

Buddhismus

der achtfaltige Pfad: rechtes Sehen (Wahrheit > Leben=Leiden), Entschluss ( Befreiung von Gier, Neid und Grausamkeit), Rede (edle, wohltuende Aussagen, Keine Lügen, Verleumdung und Beschimpfung), Lebenserwerb ( ehrlicher Beruf), Aufmerksamkeit ( Vermeiden von Unheil und unglückbringender Wünsche), Konzentration ( bewusstes Wahrnehmen von Gefühlen und Umgebung), Meditation (Erkenntnis, Leben=Leiden)

Verschiedene Religionen: viele Religionen und Philosophien gut

Individuum: Frieden = Abwesenheit und Krieg

Islam

– Die 5 Grundpfeiler des Islam: das Glaubensbekenntnis, das tägliche Pflichtgebet, das Almosengeben, das Fasten im Monat Ramadan, die Pilgerfahrt nach Mekka

– Gehorsam gegenüber Gott/ Frömmigkeit > für Gottes Sache kämpfen

– Koran: nicht morden/lügen/betrügen; Eltern achten und im Alter versorgen; Sex erst nach der Ehe; Einbildung/Geiz/Zorn vermeiden; auf Sauberkeit achten; kein Schweinefleisch/Alkohol/Drogen

– Scharia > Gesetzgebung basierend auf dem Koran

– Zinsverbot

– Bestrafung ( für Abfall von Glauben, Mord, Ehebruch…)

Rolle der Frau:

– Schleier ( Gründe: religiös/regional/sozial/moralisch/erotisch)

– Beschneidung ( Menschenrechtsverletzung)

Andere Religionen (bei gewissen Gruppen):

– Selbstmordattentäter

Hinduismus

– innere Reinheit ist wichtiger als die äußerliche Übereinstimmung mit den Geboten

– Liebe und Sympathie sind die Basis von Ethik und Moral

– jeder Mensch ist mit Leib und Seele allen Dingen um ihn herum aufs engste verwandt

– man sollte nicht klagen , sondern das Leiden und seinen Aufruf würdigen

– fehlen von Eifersucht und Neid > Gewaltlosigkeit

Rolle der Frau:

– Männer sollen Frauen verehren und schmücken

– Männer sollen sie kontrollieren und Autorität  üben > Frau nicht zur Unabhängigkeit geeignet

Alkohol und Rauschgift

– unglücklichen Menschen/ Sklaven ihrer Gewohnheit muss geholfen werden, auch gegen ihren Willen

– Staat darf nicht Laster seiner Menschen pflegen

– Trinken als Auslöser für andere schlimme Dinge

Protokoll vom 09.10.2014

Veröffentlicht: 4. Dezember 2014 von uschili in Allgemein

Protokoll von Donnerstag, 09.10.2014 ; 13:30 Uhr – 15:05 Uhr Ethik

Anzahl der Anwesenden: 12 Personen + Frau Schütze

Themen:

1) WG-Regeln

2) Theorie der Fairness-Rawls


1) WG-Regeln

Aufgabe: 3 Gruppen à 4 Personen bekamen die selbe Aufgabe: WG-Regeln festlegen in einer WG mit der Miete von 800€ pro Monat inkl Nebenkosten! Der Unterschied bestand darin, dass Gruppe 1 überhaupt nicht wusste wer welche Rolle in der Gesellschaft hast, Gruppe 2 wusste immerhin das Geschlecht der Beteiligten und Gruppe 3 hatte jegliche Informationen zu Geschlecht, Beruf/Studium, Einnahmen, etc der WG-Bewohner.

Beispiel Aufgabenstellung

Beispiel Aufgabenstellung Beispiel Aufgabenstellung

Beispiel Aufgabenstellung
Beispiel Aufgabenstellung

 

 

 

 

 

 

Grundaufgabenstellung

Grundaufgabenstellung

 

 

 

 

Ergebnis: Je weniger Informationen man über die WG-Bewohner wusste, desto gerechter waren die Regeln! Während in der 3. Gruppe der der am meisten Geld hat die anderen einfach für die Tätigkeiten bezahlen und sich auf der faulen Haut ausruhen kann, werden die Tätigkeiten in Gruppe 1 und 2 gerecht aufgeteilt und bei Geld-bzw. Zeitnot untereinander geholfen.

 

2) Theorie der Gerechtigkeit als Fairness

1. Gerechtigkeit als Fairness (-> Gesellschaftsvertrag: Gleichheit, freie & vernünftige Menschen)
2. Konkretisierung des Urzustandes (Schleier des Nichtwissens)
3. Grundsätze als Grundlage aller gesetzlichen Vereinbarungen
4. Grundsätze (Gleichheitsprinzip (jeder ist gleich und hat die gleichen Rechte) + Differenzprinzip (Ungleichheit vorhanden, aber soll jedem zum Vorteil dienen))