Archiv für die Kategorie ‘Antike’

Aufgabe für 15.1. für den Gerabronner Kurs

Veröffentlicht: 15. Januar 2014 von FrauSchuetze in Antike, Gesellschaft, Glück, Philosophie

Lieber Kurs,

leider ist mein kleineres Kind krank. Deshalb bekommt ihr hier eine Aufgabe, die ihr bis spätestens 22.1. erledigen müsst. Bitte beachtet: diese Aufgabe ersetzt meinen heutigen Unterricht – d.h. dessen Bearbeitung ist genauso  relevant für die nächste Klausur und eure mdl. Note wie „normaler“ Unterricht.

Soweit zur Vorrede, jetzt zur Aufgabe: Es gibt immer noch Philosophen, die sich auf Aristoteles beziehen, z.B. Martha Nussbaum und Amartya Sen. Mit ersterer wollen wir uns heute etwas mehr auseinandersetzen.

Aufgaben:

  1. Lies entweder den Artikel oder höre dir den Youtube-Beitrag an (oder beides), die unter „Materialien“ verlinkt sind.
  2. Formuliere 3 zentrale Thesen zur Philosophie Martha Nussbaums in eigenen Worten.
  3. Positioniere dich zu mindestens einer These.

Die Aufgaben können im eigenen Heft oder hier im Weblog (als Kommentar zu diesem Beitrag oder ein eigener Beitrag) bearbeitet werden. Wer heute Protokoll schreiben wollte, verfasst bitte einen eigenen Beitrag und bearbeitet die Aufgaben auf alle Fälle etwas ausführlicher hier im Weblog.

Materialien:

Eudaimonia, 11.12.13

Veröffentlicht: 16. Dezember 2013 von avocadobrei in Antike, Protokolle

Eudaimonia – Ethikzusammenfassung vom 11.12.13

  • Organisatorisches:
  1. Der zu benotende Weblog muss bis zum 4.Januar fertiggestellt sein
  2. Aufgrund der zu wenig übrigbleibenden Stunde werden nächste Woche zwei Personen die Zusammenfassung übernehmen.

 

  • Themen
  1. Bildhauer
  2. Eudaimonia –> Glück (Gruppenpuzzle)
  3. Fragebogen

 

  1. Man zeigte uns ein Bild eines Bildhauers. Die Figur darauf wird von einem Mann (àBildhauer getont). Die Figur schien gelassen, entspannt oder auch genießend aus. Wir schlussfolgerten, dass das Bild ausdrückte, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist. Der Bildhauer bzw. das Bildhauen könne das Tätig-Seins ausdrücken. Vom letzten Mal wissen wir noch, dass laut Aristoteles nur die philosophische Betrachtung zum Glück führt, da zum Beispiel das Leben des Genusses uns nur scheinbar Glück beschert.
  2. Anschließend wollten wir „Eudaimonia“ genauer betrachten und wir machten dazu ein Gruppenpuzzle.

In den 4 Expertengruppen erarbeiteten wir unsere Themen um jeweils eine Frage zu beantworten.

 

Gruppe

Frage

Jeder seines Glückes Schmied?

Wie kann jeder seinen Glückes Schmied werden?

Lust

Inwiefern ist ein vernünftiges tugendhaftes Leben noch lustvoll, oder ist es brav und langweilig?

Das richtige Maß

Auf der Suche nach dem richtigen Maß zwischen den Extremen

Autarkie –> Selbstständigkeit

Muss man sich von allem lossagen, um wirklich glücklich zu sein?

 

 

Das Wesen des Glückes nach Aristoteles (27.11.2013)

Veröffentlicht: 4. Dezember 2013 von chibimikuuu in Antike, Philosophie

Schule            Gymnasium Gerabronn

Kurs                Ethikkurs K1a/b, 27.November 2013 (9:40Uhr – 11:15Uhr)

Thema                        “Glück”

Protokollant    ChibiMikuuu, 3.Dezember 2013

Anzahl der      vollständig (11/11)

Anwesenden

Ablauf          

  1.) Glück haben / glücklich sein?

2.) Das Wesen des Glücks

3.) Lebensformen die glücklich machen

4.) …wirklich?

X.]       Organisatorisches (Erinnerung an die Arbeit)

1.]        Glück haben / glücklich sein?

Zu Beginn haben wir uns über die Unterschiede zwischen dem Glück haben und glücklich sein unterschieden und in eine Tabelle gefasst. Diese sieht wie folgt aus:

Glück haben

glücklich sein

kurzzeitig

Kann sowohl kurz- als auch langfristig sein

Oft materiell

Meist immateriell

Unvorhersehbar, launisch

(bedingt) planbar, beeinflussbar

Ohne eigenes zutun

Lebensziel: zentraler, menschlicher Wert

Mehr als einem eigentlich zusteht

(bedingt) abhängig

Von äußeren Umständen/ Menschen abhängig

Hat mit Balance, Vollständigkeit, rechtem Maß zu tun

Subjektiv (teilweise objektiv)

Eher subjektiv

Dadurch kamen wir zu folgendem Ergebnis:

Glück haben: -> bedeutet durch einen Zufall begünstigt zu sein

glücklich sein: -> Gefühl/ Zustand in dem sich eine Person befindet

2.]        Das Wesen des Glücks

(Quelle:  Nikomachische Ethik, 1. Buch 1,2)

Grundlegende Unterscheidung:

Als 2. Punkt haben wir einen Ausschnitt aus dem oben genannten Werk analysiert. Das Ergebnis wurde in dieses Schaubild zusammengefasst:

aristoteles1

Sind die Ziele nun einem bestimmten Bereich untergeordnet so wird der

Zweck einer Handlung           zum     Mittel vom nächsthöheren Zweck.

Beispiel:

 aristoteles23.]        Lebensformen des Glücks

Im Anschluss haben wir unterschiedliche Lebensformen betrachtet die glücklich machen (könnten) und positive/negative Aspekte derer aus einem Text herausgearbeitet. (S. Tabelle)

Leben des Genusses

(auf Gelderwerb ausgerichtet)

Leben im Dienste des Staates

(Politiker)

Leben als Hingabe an die Philosophie

(Philosoph)

– Reichtum ist ein Nutzwert, kein Ziel

+ ehrvolles Leben bei dem das eigene Glück dem des Staats untergeordnet ist

(aufgrund von fehlendem Text über das Leben des Philosophen: keine Angabe) –> später 🙂

– gezwungen, da man sich auf das Anhäufen von Geld konzentrieren muss

! Jedoch: – Ehre gilt eher dem Spender (Staat) als dem Empfänger (Politiker)

+ scheinbares Recht durch den “Kauf” von Glück

(z.B. Kauf von Freunden)

+ Leben für die Gemeinschaft

4.]        …Wirklich?

Zu guter letzt haben wir einige Gründe aufgezählt weshalb der Mensch im allgemeinen niemals komplett glücklich sein könnte:

Egoismus                   Auch wenn man bereits glücklich ist, strebt man danach glücklicher zu sein

Dauer                         Es gibt kein dauerhaftes Glück. Das liegt daran, dass selbst das größte Glück der Welt durch einige Missetaten und  unglückliche Momente getrübt werden können.

Etc.